Rotlicht Prostituierte kämpfen gegen "Zwangskondomisierung"

Dieses Thema im Forum "Presse, Links, Fundstücke" wurde erstellt von Hoehlenforscher, 2. Juni 2016.

  1. Hoehlenforscher

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    Internationaler Hurentag
    Prostituierte kämpfen gegen "Zwangskondomisierung"

    Sexarbeiterinnen ziehen gegen die Neuregelung ihres Gewerbes zu Felde, über die der Bundestag am Donnerstag berät. Ein allgemeines Prostitutionsverbot würden vor allem jüngere Deutsche begrüßen. Von Sabine Menkens

    Für die Sexlobby ist es ein maximaler Affront. Am 2. Juni, also dem Internationalen Hurentag, erdreiste sich der Bundestag, das neue Prostituiertenschutzgesetz in erster Lesung zu beraten, zürnt der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD): "Ausgerechnet an dem Tag, der symbolisch für unsere Rechte steht, wird über einen Gesetzesentwurf diskutiert, der unsere Menschenrechte so sehr mit Füßen tritt." Unter dem Motto "Mein Körper, mein Bettlaken, mein Arbeitsplatz" wollen die "Sexarbeiter" in Reichweite des Bundestages demonstrieren.

    Und Doña Carmen (Link: http://www.donacarmen.de/) , Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten, fordert die Abgeordneten in einem offenen Brief und in großformatigen Anzeigen unter der Überschrift "Schämt euch" zur Umkehr auf. Die Rede ist von Leid, Elend und der Verzweiflung, die mit dem Prostituiertenschutzgesetz auf die Betroffenen zukommen würden. Die Schlagworte lauten: "Zwangsberatung, Zwangsregistrierung, Zwangsouting, Zwangskondomisierung". Durch und durch repressiv sei dieses "Anti-Prostitutions-Gesetz", "das nicht Prostituierte vor Zwang, sondern die Gesellschaft vor Prostitution schützt".

    Sexarbeiterinnen sollen besser geschützt werden

    Die Fronten sind klar, wenn die Abgeordneten am Donnerstag erstmals in großer Runde über den Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) beraten. Im kleinen Kreis ist das Gesetz schon hinreichend zerpflückt worden. Monatelang hatten Union und SPD mühsam verhandelt, bis die letzten Streitpunkte beigelegt waren. Denn die Ziele, die das Gesetz erreichen soll, sind hoch gesteckt: das Prostitutionsgewerbe wirksam regulieren, die Sexarbeiterinnen besser schützen, ihr Selbstbestimmungsrecht stärken sowie Kriminalität, Zuhälterei und Ausbeutung verhindern.

    Vor allem aber soll der Wildwuchs eingedämmt werden, der nach der im Jahr 2002 erfolgten Legalisierung der Prostitution entstanden war. Der gut gemeinte Leitgedanke, Prostituierte aus der Illegalität herauszuholen und die Sexarbeit zu einem sozialversicherungspflichtigen Job zu machen, führte zu einer ungewollten Entwicklung. Deutschland gilt inzwischen als Bordell Europas (Link: http://www.welt.de/155846867) und Eldorado für Sextouristen, vor allem durch massenhafte Armutsprostitution aus Osteuropa.

    Pflichten für Bordellbetreiber und Prostituierte

    Kernelement des Gesetzentwurfs ist nun die Einführung einer Erlaubnispflicht und einer Zuverlässigkeitspflicht für Bordellbetreiber. Menschenunwürdige Betriebskonzepte wie Flatratesex und Gangbangpartys sollen verboten werden.

    Für die Prostituierten selbst sind eine persönliche Anmeldepflicht alle zwei Jahre und eine jährliche Gesundheitsberatung vorgesehen, für junge Frauen unter 21 gelten noch kürzere Abstände. Zudem gilt künftig generell Kondompflicht.

    Vor allem die Anmeldeauflagen werden von den Vertreterinnen der Sexlobby gegeißelt. Sie sehen ihr Recht auf freie Berufsausübung und sexuelle Selbstbestimmung beeinträchtigt. Und selbst Sozialverbände wie das Evangelische Werk für Diakonie lehnen die Anmeldepflichten ab. Sie fürchten das Abgleiten in die Illegalität.

    Kampf gegen die Zwangsprostitution

    "Prostituierte werden sozial ausgegrenzt, wenn sie ihre Tätigkeit offenlegen", heißt es in der Stellungnahme der Diakonie für die Expertenanhörung in der kommenden Woche. Gerade diese Erfahrungen hinderten sie daran, Angebote zur Information und Beratung wahrzunehmen. Auch der Bundesrat hat in diesem Punkt bereits Bedenken angemeldet.

    Flankiert wird der Entwurf zur Regulierung der legalen Sexarbeit aus dem Hause Schwesig durch ein zweites Gesetzesvorhaben von Justizminister Heiko Maas (SPD), durch das eine EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels umgesetzt wird. Dieser Entwurf, der ebenfalls am Donnerstag erstmals beraten wird, zielt vor allem auf die Bekämpfung von Zwangsprostitution.

    Erstmals können auch Freier belangt werden: Wenn sie sexuelle Dienste von Frauen in Zwangslagen nutzen, müssen sie künftig mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren rechnen. Straffrei bleiben sie nur, wenn sie Anzeige erstatten, sobald ihnen die Zwangslage ins Auge fällt. "Wir müssen Kinder und Frauen besser vor Menschenhandel und Zwangsprostitution schützen", sagt Maas. Den Opfern werde schweres Unrecht angetan. "Das müssen wir mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen."

    Freier sollen für Zwangsprostitution bestraft werden

    Ein Ansinnen, bei dem die Bundesregierung im Übrigen weite Teile der Bevölkerung (Link: http://www.welt.de/143425737) hinter sich hat, wie eine Emnid-Umfrage im Auftrag von N24 ergab – dem TV-Sender der "Welt"-Gruppe. 75 Prozent der Befragten halten die Bestrafung von Freiern der Zwangsprostituierten für richtig, 16 Prozent finden sie falsch. Bei den Männern sind 67 Prozent dafür, bei den Frauen sprechen sich sogar 83 Prozent für eine Bestrafung aus.

    Und was denken die Bürger über ein generelles Verbot für Sex gegen Geld? Ein Viertel der Deutschen denkt so restriktiv. Interessanterweise sind die Jüngeren in dieser Gruppe besonders stark vertreten: Eine Mehrheit von 57 Prozent der unter 30-Jährigen würde Prostitution am liebsten ganz verbieten.

    Eine Entwicklung, über die sich die Aktivisten vom Bündnis "Stop Sexkauf (Link: https://stop-sexkauf.org/) " freuen dürften. Sie sind gegen das neue Gesetz – weil sie die Prostitution ganz abschaffen möchten. Sie verletze "die Menschenwürde der Frau, sie demütigt und entwertet sie", heißt es in einer Petition, die bereits 10.000 Menschen unterschrieben haben. Frauen würden schwer traumatisiert und gesundheitlich geschädigt, oft lebenslang.

    Eine der Erstunterzeichnerinnen der Petition ist Huschke Mau. Nach einer Kindheit voller Gewalt arbeitete sie einige Jahre lang im Gewerbe, "freiwillig", wie sie mit bitterer Ironie sagt. Heute hilft sie im Verein "Sisters" (Link: http://sisters-ev.de/) Prostituierten beim Ausstieg. "Wir brauchen keine Anerkennung als Beruf", sagt sie. "Wir brauchen eine Anerkennung von Prostitution als Missbrauch."

    http://www.welt.de/politik/deutschl...erte-kaempfen-gegen-Zwangskondomisierung.html

    (Wie immer: Diskussion unter dem Artikel beachten.)
     

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Oktober 2016
  2. Eisenherz7

    Eisenherz7 Neu im Stall

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    Nun ich bin noch in anderen foren drin wo es um Rentendinge oder andere Themen geht.

    Nun in einen dieser Foren wird dazu aufgefordert den nicht zu wählen der Sowas beschließt.

    Die Möglichkeit gibt es ja bei der Nächsten wahl dran zu denken.
     
  3. Ben66

    Ben66 Bekannt

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    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die "Zwangskondomisierung" garantiert nicht das Kernthema ist, wegen dem sich DL gegen die Gesetzesreform wehren. Insofern gibt die Überschrift wohl eher den Hauptpunkt wieder, wegen dem sich die AO-Ficker echauffieren.

    Egal welche DL ich bisher zu dem Thema gefragt habe. Die meisten Mädels aus dem (ost)europäischen Umland wussten nicht, dass es so eine Novelle gibt. Und was AO betrifft, war die klare Meinung, dass sie es gut fanden. Keine der Damen hat Interesse an einem Tripper, an Syphilis, Chlamydien, Herpes, Feigwarzen oder HIV. Die Zunahme dieser Erkrankungen der letzten Jahre spricht Bände über die Verantwortungslosikeit einer bestimmen Gruppe Männer, die einfach zu dumm sind, um sich des Risikos bewußt zu sein - und zu rücksichtslos gegenüber den Frauen und anderen Freiern.

    Wer sich für diese Gesetzesnovelle bedanken will: Bedankt Euch bei den Freiern, die unbedingt AO, alles möglichst billig haben wollen und denen es scheißegal ist, ob da ein Zuhälter im Hintergrund abkassiert oder in Clubs die Damen unter Druck gesetzt werden, alles anzubieten.
     
  4. Chrisaix

    Chrisaix Heldenhaft dabei!

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    MOrAlApOstel
    schon wieder so ein MOrAlApOstel

    Wieso rücksichtslos gegenüber anderen Freiern?
    Wenn Du nicht AO praktizierst bekommst Du auch nichts.

    Schnelles Autofahren, Surfen, Alkohol trinken, Bergsteigen.......
    alles sehr gefääääährlich :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Oktober 2016
  5. Ursmar

    Ursmar Umtriebig

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    Wieso rücksichtslos gegenüber anderen Freiern?
    Wenn Du nicht AO praktizierst bekommst Du auch nichts.??????

    da fällt mir der Rest eines alten Indianerwitzes ei
    :Dein Bruder heißt Adlerauge weil er so weit und so gut wie ein Adler sieht
    aber warum fragst du ....geplatztes Gummi....?

    ganz sicher ist Mann nur mit sich.
     
  6. Admin

    Admin Administrator

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    So, so vor allem jüngere würden das also begrüßen, sagt wer, steht wo, hat wer herausbekommen?
    Ist es nicht immer wieder herrlich wie man den vermeintlichen Wahrheitsgehalt einer Aussage verfestigt indem man irgendwas anfüht.

    Die Deutschen wollen mehr Steuern zahlen, sagen vor allem jüngere Menschen. Ja, die sind unsere Zukunft, wenn die das so wollen, sollen sie das mal machen. Die Deutschen wollen mehr Steuern zahlen, sagen vor allem die älteren Mitbürger. ja, klar, die müssen es ja wissen, die haben mehr Erfahrung als der Rest. Die eigentliche Aussage stellt man da schon gar nicht mehr in Frage.
     
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  7. Ben66

    Ben66 Bekannt

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    Okay: Worum gehts denn tatsächlich bei der Novelle?

    Mit der Legalisierung der Prositution wurde unter Rot/Grün die Grundlage dafür geschaffen, dass DL einen Rechtsanspruch auf ihr Honorar hatten, sich aus den Fängen krimineller Zuhälter befreien konnten und als DL sozialversichert arbeiten konnten. Ob nun überwiegend als Freiberuflerin oder seltener als Angestellte. Damals ein riesiger Fortschritt für nicht nur die DL.

    Gab es deshalb mehr Prostitution? Das kann bezweifelt werden. Das Gewerbe wurde lediglich für alle stärker wahrnehmbar. Clubs machen heute massiv Werbung, im Internet wird offen geworben und die einschlägigen Lokalitäten gaukeln nicht mehr vor, Sauna oder Massage-Studio zu sein.

    Gibt es mehr Zwangsprostitution? Denkt man an die früher ausgehobenen Puffs in denen Frauen mit physischer Gewalt von mafiösen Zuhältern gefangen gehalten und zum Sex gezwungen wurden, hat sich die Situation ganz sicher durch die Liberalisierung verbessert.

    Heute wird als Zwangsprostitution von den Abolutionisten bereits die wirtschaftliche Not der DL aus Osteuropa angeführt, die sie dazu "zwänge", sich zu prostituieren. Auch an dieser Phasenverschiebung in der Argumentation kann man bereits eine deutliche Verbesserung festmachen.

    Gibt es weiterhin Kriminalität im Rotlichtbereich? Sicher! (Insbesondere Steuervergehen und Betrug an den Sozialkassen, weil einige Clubbetreiber faktisch angestellte DL als freie Dienstleisterinnen nicht versichern und wahrscheinlich die wenigsten Einnahmen korrekt versteuert werden.) Leider gibt es auch heute noch Zuhälter, ohne Frage. Aber die Möglichkeit der DL, sich aus diesem Zwang zu befreien, ist deutlich besser als früher.

    Warum also die Novelle?

    Den Initiatoren geht es nicht um die DL und der Verbesserung ihrer Lebenssituation. Die Initiatoren sind schlicht die gleichen, die Bürgerinitiativen gründen, wenn auch nur das Gerücht umgeht, in der Nähe würde ein neuer Bums-Schuppen eröffnet.

    Es ist das "Saubermann-Kehrwochen-Show-off-Kirchgänger-Anstandsbürger"-Klientel, das sich in der Öffentlichkeit über nackte Haut echauffiert und zuhause heimlich Pornos herunterläd oder auf die Nackte in der Bild wichst... natürlich schuldbewußt... während die ungevögelte Frau im Wohnzimmer den Rosenkranz abstaubt und über die Nachbarn herzieht.

    Es geht ihnen nicht darum, den Frauen im Millieu bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Sie wollen diese Frauen - auch weil es in der Regel nicht Deutsche sind - abschaffen. Genau aus diesem Grund dient die Novelle nicht dazu, Zwangsprostitution oder Gesundheitsgefährdungen zu verhindern, sondern alleine dazu, Ermittlungsbehörden mit dem Auftrag in die Szene zu schicken, DL und Freier zu gängeln, vorzuführen und zu verunsichern.

    "Die eigentliche Aussage stellt man da schon gar nicht mehr in Frage."

    Insofern vollkommen richtig!

    Aber genau so richtig, dass es vollkommen behämmert ist, sich über "Zwangskondomisierung" aufzuregen, als ginge es bei dieser Novelle darum! Wenn sich die Abolutionisten durchsetzen, die sich insbesondere im Dunstkreis der "besorgten Bürger" mit ihrer verklemmten Asexualität und selbstgefälligen "Anstandsdeutsche"-Bogotterie am rechten Rand der Politik tummeln, dann dürfte AO für deren Anhänger das kleinste Problem sein! Guckt mal nach Frankreich oder Schweden! Fragt Euch, ob die Parteien, die von einer "Übersexualisierung" schwafeln, wenn es um Sexualaufklärung in Schulen geht, nicht als erstes Prostitution wieder kriminalisieren werden! Und fragt Euch mal, wie dämlich ein Freier sein muss, der die Sprache und Inhalte der AfD übernimmt und über Rot-Grün herzieht!

    Wir leben in einer Zeit, in der "Konservativismus" oder genauer Bigotterie Hochkonjunktur gerade auch bei jungen Menschen hat. "Freiheit" als Kernbegriff einer offenen Gesellschaft weicht immer mehr der vermeintlichen Sicherheit von mehr "Ordnung" und "Abgrenzung" ... und der Sucht, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Wenn wir nicht aufpassen, leben wir irgendwann in einer Gesellschaft von Blockwarten!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Oktober 2016
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  8. Deutsch

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    Ich glaube nicht, dass es so einfach ist und nur ein paar verklemmte Männleins und Weibleins dahinter stecken. Das ganze wird garantiert mit richtig viel Geld von den selben Leuten gesponsert, die aktuell alles sponsern. Von Flüchtlingen über Terroristen bis Genderwahnsinnigen, Plakatpinklern und Kirchentsürmerinnen.
     
  9. Misterteen

    Misterteen Umtriebig

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    Könnte doch sein, denn die Jungen brauchen ja auch keine DLs, die kriegen den Sex ja noch umsonst. :sneaky:
     
  10. Elswag

    Elswag Scout

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    Umsonst? Das bezweifele ich. Was ist mit den zahlreichen Werbungskosten (nicht im steuerlichen Sinne) für die Mädels, Kino-, Disco-, Restaurantbesuche, Geschenke, etc., ohne die die Dose zubleibt. Dazu noch das evtl. Risiko, dauerhaft eingefangen zu werden mit stattlichen Unterhaltsverpflichtungen für die Frau und evtl. Kinder.

    Geht es nur um Sex, kann der Besuch bei der DL nach Wahl in Summe deutlich besser und billiger sein.
     
  11. Deutsch

    Deutsch Scout

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    Anno achtzehnhundertsechzig als ich noch anderswo zu einer Schule mit großen dauerüberfüllten Hörsäalen ging, hat uns ein Professor von einem Buch berichtet indem ein Wirtschaftswissenschaftler die Ehe unternehmerisch betrachtet, beschrieben und bewertet hat.

    Ich habe es bis heute nicht gefunden und nicht gelesen. Allerdings sehe ich heute mehr denn je die Notwendigkeit von Ehe, Familie, Zusammenhalt entgegen der politisch wie wirtschaftlich gewollten Zerplitterung jeglicher Gemeinschaft und würde es seines wahrscheinlichen Tenors wegen auch nicht mehr lesen wollen.

    Was die konkreten Kosten angeht soll man sich nicht täuschen, da ist alles möglich. Liebe und Zuneigung, zwei sich wärmende Körper vereint und sich jede Nacht wärmend sind unbezahbar und können süchtig und vor allem satt machen.

    Eine Hure zu bespringen macht in der Regel oft nur Hunger nach mehr, darum hat man auch die Massenbesprinungsanlagen erfunden wie man meinen könnte. Tatsächlich gibt es noch mehr Gründe.

    Als bespringende Gemeinde sollte man sich übrigens überlegen, ob man das unterstützen will. Die Herrschaftlichen dieser Welt werden sich auch weiterhin eine Branche nach der anderen vornehmen, Betriebe zusammenlegen bzw. schließen bis nur noch wenige große wettbewerbslose und 100% kontrollierbare Firmen über bleiben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Oktober 2016
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  12. Misterteen

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    Sehr wahr! Doch wie selten (!!!) ist dies für einige Zeitgenossen zu bekommen? Aber die Prostitution ersetzt dies in aller Regel leider auch nicht. Die DL können zwar lieb, nett, fair, humorvoll, warmherzig usw. sein, aber die Illusion einer echten Liebe gibt es dort nicht.
    Trotzdem sollte Prostitution weiter existent sein, um wenigstens die von der Liebe losgelöste Seite der Sexualität zu bedienen.
    Mir persönlich sind diese Flatrate-Puffs und die Hinterhof-AO-Bulgaren/Rumänen-Dreckslöcher auch zuwider. Und vielleicht setzt die neue Gesetzgebung hier an. Dass dann auch FO nicht mehr offiziell angeboten werden darf, ist halt dann ein Kollateralschaden. Dieser ist jedoch, wenn wir ehrlich sind, durchaus sinnvoll: denn es gibt STDs, die werden auch dadurch übertragen.
     
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  13. Misterteen

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    Dieses Argument ist bekannt und im Prinzip richtig. Auch ich habe Zeiten gehabt, wo ich die Anzahl der Ficks bei einer privaten Eroberung in Relation zu den Ausgaben und der investierten Zeit gesetzt habe. Und natürlich war das Verhältnis im Vergleich zum Puffbesuch mehr als schlecht. Aber nur, wenn man dann am Ende abserviert wurde. Solange da eine Hoffnung auf Liebe ist, investiert man zu gerne und der Vergleich ergibt sich nicht. Wenn du nur poppen willst: geh in den Puff.
     
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    Es geht den Herrschaftlichen nicht um den Schutz armer bulgarischer Zwangsprostiuierter, ebenso wenig wie es irgendwen interessiert, ob Menschen in Syrien oder anderso verrecken.

    Und auf die Frage was wir tun können, die immer gerne fällt: Seid anständig und netter zu jedem um Euch herum. Macht Euch bewußt wie bescheiden wir alle miteinander umgehen und wie armseelig und leer das regelmäßig ist bzw. wie sehr wir uns mit Müll beschäftigen um dem nicht gewahr zu werden.
     
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  15. Misterteen

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    Oh, Entschuldigung, da war ich jetzt aber von ausgegangen. Meine ehrliche Frage also: um was geht es denn deiner Meinung nach?
     
  16. Deutsch

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    Das mag irgendwer weiter unten durchaus im Sinne haben, wenn er agiert, aber ganz oben ist und war das den Leuten (stets) völlig egal. Es gibt keinen guten König, das wäre gegen die menschliche Natur.
     
  17. Misterteen

    Misterteen Umtriebig

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