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Schönstes Ferienerlebnis

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So fingen doch früher immer die Aufsätze nach den großen Ferien an. Warum nicht also auch für meine Kambodscha(tor)tour 2007. Der lesende Forumler wird wissen, das es sich um meine dritte Reise durch Kambodscha handelt. Nach Nord und Süd sollte es diesmal mit dem Moped in den Osten nach Sen Monorom und Ban Lung gehen.
Ich hatte mal einen Reisebericht über diese Gegend gelesen, eine Herausforderung für den mittelmäßig erfahrenen Biker. Trotz guter Vorbereitung sollte ich diesmal jedoch erfahren müssen, das es erstens immer anders kommt und zweitens als man denkt.
Das Unheil begann schon mit der Flugbuchung. Was hatte mich da bloß geritten, bei der Mahan Air ein Ticket für 430€ für den Flug FRA-BKK zu buchen?
Der Mahan wurden am 11. 9. 07 die Landerechte auf europäischen Flughäfen entzogen, mein Ticket war nur noch ein Stück Papier und die Neubuchung für Qatar Airwais war schlappe 260€ teurer. Auf das Geld von Mahan warte ich noch Heute.
 
Warum hast du eigentlich MINUS 65 Dankeschöns. Du schreibst doch immer so nette Berichte hier auf der WSG. Oder ist dein Zähler kaputt???Oder hast du dich auf der Freimag mit irgendwem gefetzt???

:confused: :confused: :confused:
 
Josef12 schrieb:
Warum hast du eigentlich MINUS 65 Dankeschöns. Du schreibst doch immer so nette Berichte hier auf der WSG. Oder ist dein Zähler kaputt???Oder hast du dich auf der Freimag mit irgendwem gefetzt???

:confused: :confused: :confused:
tja, jupp, wenn mir die frage einer beantworten könnte, ich gäb ein kölsch dafür:confused: :confused: :confused:
 
Der Flug mit Qatar war leider nicht so wie erwartet. Die Saftschubsen waren schlecht organisiert und wenig freundlich. Ich hatte einen Fensterplatz und ausreichend Platz zum Schlafen. So vergingen die knapp 7 Stunden "wie im Flug" und der Sonnenaufgang und die Landung in Doha boten einige optische Reize.



Das Umsteigen in Doha ist lästig, man fährt mit dem Bus lange Strecken auf dem Flugfeld. Auf dem Airport selbst war viel Betrieb und es hieß: Schlange stehen an drei verschiedenen Stellen.
Eine Zigarette in den völlig verqualmten Boxen hab ich mir verkniffen und ich war endlich froh, als es nach ca. 3 Stunden mit einiger Verspätung weiterging.

Nach weiteren 7 Stunden, 2 Videos, 2 erbettelten Fläschchen Wein und mäßiger Verpflegung konnte ich mich endlich vom Bordpersonal verabschieden.

In Bangkok angekommen ging dann alles sehr schnell. Flugs durch die Passkontrolle und raus zu den Taxischergen.


Es wurden wieder Traumpreise für die Fahrt nach Chinatouwn aufgerufen, 1200 Bath war die Krönung. Mit Taximeter kostete die halbstündige Fahrt dann gerade mal 300 Bath.
 
Da ich nur eine Nacht in BKK war, hatte ich mich im White Orchid in the middel of Chinatouwn einquartiert. Erst mal duschen, dann raus zum Essen, es gab lecker gegrillten Schweinebauch. Nach dem Essen, es war mitlerweile 21 Uhr, wollte ich mich dann in´s Nachtleben stürzen. Aber da war ich wohl um diese Zeit im falschen Stadtteil. Hier hatten die meisten Läden geschlossen, Bars gab es keine, also Tuk Tuk Fahrer angesprochen. Der hatte natürlich den absoluten Geheimtip und brachte mich zu einem Laden wo zunächst mal 600 Bath Eintritt verlangt wurden, Pussyschow und so.
Der Laden war rappelvoll mit jungen Touris aber die Darbietungen waren unter aller Sau. Ich trank mein inkludiertes Bier aus und nahm mir den Tuk Tuk´ler, der natürlich auf mich gewartet hatte zur Brust. Nach einem heftigen Wortwechsel brachte er mich zu einem weiteren "Geheimtip". Eigentlich wollte ich jetzt in den Nana Komplex, aber das war ihm viel zu weit (?????) Ich landete in einer kleinen Strasse, es gab 2 oder 3 Bars mit einigen hübschen Ladies. Nach einem Bier hatte ich genug gesehen und bandelte mit einer süßen Maus an. Netter Smal Talk ehe ich die Frage nach den örtlichen Tarifen stellte. Sie sagte, das wäre Sache des Managers. Ein junger Typ kam an den Tisch und klärte mich auf. 6000 Bath incl. Barfine sollte der Spass kosten, da ist mir vor Schreck die Bierflasche vom Tisch gefallen.
Wo war ich denn hier gelandet? Ich bezahlte mein Bier und den Ladydrink und verließ wortlos die Bar. Der Tuk Tuk Scherge wartete schon auf mich und er konnte nicht verstehen, wieso ich keine Lady mitnehmen wollte. Ich erklärte ihm, das die Preise jenseits von Gut und Böse wären. Anscheinend sah er seine Provision dahinschwinden, ging in die Bar und kam mit dem Manager heraus.
Der Preis für die Lady reduzierte sich auf 3000 Bath, ich sagte, 1000 Bath wären angemessen. Kleine Diskusion unter den Beiden, dann das Angebot von 2500 Bath. Ja sind wir denn auf dem Basar?????????? Die Lady war mitlerweile auch auf der Strasse erschienen und lächelte mich an. Ok, 2000 incl. Tuk Tuk, mein letztes Angebot. Wieder Getuschel, die kleine verschwand und kam mit netten Strassenklamotten wieder raus. Die 2000 waren übrigens im Voraus fällig?
Lon fing schon im Tuk Tuk an zu knutschen und säuselte mir in´s Ohr. Auf dem Zimmer entwickelte sich die Sache dann zum Besten. Gemeinsame Dusche unterbrochen von BJ und tiefen Küssen. Anscheinend hatte ich die 2000 doch gut investiert. Lon blieb bis zum Wecken gegen 4 Uhr, ich musste doch meinen Flieger nach Phnom Penh kriegen.
 
Die Nacht war kurz und um 4.30 Uhr klingelte der Wecker. Schnell noch einen Kaffee an der Reception und ab mit dem Taximeter zum Airport. Problemloses Einchecken bei Air Asia, dort hatte ich den Flug nach Phnom Penh im Internet für 1000 Bath (gut 20€) gebucht. Wieder durch die Regenschirmkontrolle und noch ein bischen Zeit zum Bummeln durch den Airport.


Mein Flieger wartete schon auf dem Rollfeld und hob pünktlich um 7.05 Uhr in BKK ab.

Ein letzter Blick auf den neuen Airport und nach 50 Minuten befanden wir uns schon im Landeanflug auf PP.





Ich hatte für die ersten 2 Nächte im Flamingohotel eingecheckt. 20$ für ein großes, sauberes Zimmer in der 4. Etage (Aufzug!!) incl. Airport Pickup und Frühstück.

Das Flamingos hat oberhalb der 4. Etage einen Dachgarten mit Bar und Restaurant, ein netter Ort um die Aussicht über die Stadt zu genießen.


Die Hotelregeln waren schnell gelernt und ich konnte meinen Kambodscha Tripp beginnen.


Es war jetzt Zeit für ein kräftiges Frühstück, also mit dem Motodup zum River in mein Lieblingsfrühstücklokal, on the corner, dort gibt es Kaffee ohne Ende. Es blieb genügend Zeit, den restlichen Tag zu planen.
Zuerst musste ich mich um die Anmietung eines geeigneten Mopeds kümmern. Da ich beim letzten Mal mit Lucky nicht so gute Erfahrung gemacht hatte, versuchte ich es bei Angkor Motobike in der 51. Strasse. Die Leute waren sehr nett und hilfsbereit und nach weniger als einer halben Stunde war der Vertrag für eine 250er Honda unterschrieben, Tagesmiete 12$. Die Maschine sollte noch durchgecheckt werden und ich konnte sie am nächsten Morgen abholen.
Mir blieb Zeit für einen Spaziergang durch die Stadt.
 

V-mann

User
Kurzer Tipp

Kleiner Tipp vom V-Mann: Die Leute im Angkor Bike Shop sind wirklich nett, solange du nicht den kleinen Bruder der Besitzerin erwischst, der immer ein hochwichtiges Gesicht macht, wenn er sich deinen Paß anschaut. Typischer Fall von: Meine Schwester hat Geld - und ich muß jetzt den wichtigen machen.

Für das Bike hast du allerdings zu viel bezahlt. Eine 250er Baja bekommst du dort für 10 $/Tag, da ich Stammkunde mit 3 bis 4 Mieten pro Jahr bin, bezahle ich sogar nur 9 $.

Was mich ärgert: Jedesmal, wenn Du eine Maschine mietest, ist immer nur noch eine Pfütze im Tank. Vor vier Wochen ist mir sogar folgendes passiert: Ich hatte eine Baja für drei Tage gehabt, mit ca. 5 Litern im Tank abgegeben und bin für zwei Tage nach Siem Reap geflogen. Danach die gleiche Maschine wieder gemietet, sie war nach Tacho keinen Kilometer gelaufen, hatte im Tank aber nur noch die übliche Pfütze. Das sind halt kleine Extragewinne.

Insgesamt aber zu empfehlen. Reservierungen und Anfragen über: angkormotorcycles@yahoo.com
 
da hast du vollkommen recht mit dem sprit. als ich die karre abgeholt habe, war so wenig sprit drin, das sie nicht ansprang. da wurden dann kurzerhand 2 ltr. von den anderen mopeds abgezapft und los ging´s.

im hotel hatten sie auch mal über nacht 5-6ltr. abgezapft. das sind dann locker 6$ für den abzapfer, ein guter nebenverdienst.
 
Phnom Penh 13 Uhr, ein Spaziergang bei der Hitze??? Ne ne, muss nicht sein, dann lieber die 150m rüber zum Walkabout Hotel. Ein herzliches Hallo von Li, meinem Motodup Fahrer vom letzten Jahr. Der besorgte mir dann auch sofort ne Simkarte für 15$ incl. 10$ Guthaben. Jetzt war ich endlich Mobil. Im Walkabout tummelte sich schon die Frühschicht an den Billardtischen, recht ansehnliche Mädels dabei. Schon beim ersten Kaffee nach 5 Minuten saßen schon 3 Schönheiten an meinem Tisch. Ob die schon meinen Blick registriert hatten, diese von innen herausbrodelnde Geilheit??????????? Ich weis es nicht. Nach weiteren 5 Minuten hatte ich mich schon für einen Nachmittagsfick entschieden. Können diese Augen lügen?

Wahrscheinlich nicht, war mir aber auch egal, sie hatte ein nettes Lächeln und fleißige Hände die sich bei mir an der Hose zu schaffen machten.
Es gab kein zurück und wir verließen schnell den Laden und legten die 250m zum Flamingos zu Fuß zurück. Der Receptionist grinste als ich meinen Schlüssel verlangte und wünschte mir "good luck" was immer er damit auch meinte.
Schon beim gemeinsamen Duschen machte mich die Kleine so richtig an, ihr bj war der beste den ich diesem Jahr in Kambodscha erlebt hatte (war ja auch der erste). Sie wunderte sich über meine mitgebrachten Condome (XXL, ich brauche den Platz) und ließ sich nicht lange bitten, den unterbrochenen bj ausgiebig zu Ende zu führen. Der erste Schuss ging dann allerdings in ihren Blasemund, oh, sorry, aber Condom gespart. Sie brauchte nicht lange um mich wieder aufzurichten, und nachdem wir in div. Stellungen gevögelt hatten, schaute sie wieder erstaunt, als ich mein mitgebrachtes Gleitgel hervorzauberte. (Harry Potter von Kambodscha) Ihre Rosette schön gefettet und weiter ging´s.
Ein herrlicher Nachmittagsfick, endlich war ich in Kambodscha angekommen.
 
Finder1 schrieb:
tja, jupp, wenn mir die frage einer beantworten könnte, ich gäb ein kölsch dafür:confused: :confused: :confused:
Ich bin derzeit "on the road" und kann daher nix machen. Sei so nett und schick eine PM an TOM und bitte ihn, sich das mal anzusehen und ggf. zu korrigieren.
 
Am Abend traf ich mich mit Reini von Overcross an der Riverside auf ein Bier. Er organisiert geführte Motorradtouren in Kambodscha (wo auch sonst ;-) ) Ich hatte im Vorfeld schon Kontakt mit ihm und er gab mir noch einige hilfreiche Tipps für die Strecke.
Morgens besuchte ich ihn noch in seiner Werkstatt zur intensiven Kartenstudie.



Gut gewappnet gings dann endlich los Richtung Kampong Cham, anfangs auf der 6A und dann irgendwann rechts ab und immer am Mekong entlang. Die frittierten Vogelspinnen von Skun wollte ich mir für den Rückweg aufsparen. Die knapp 150 Km waren leicht zu Fahren, genau richtig für den ersten Tag.

Kampong Cham ist wohl die zweitgrößte Stadt in Kambodscha, aber irgenwie ein verschlafenes Nest.





Für den abendlichen Drink gab es am River 2 nette Lokale, hier schwirrten auch noch einige Touris rum.


Am Abend füllte sich dann die Riverside mit einheimischen Jugendlichen, die ihre Mopeds präsentierten.

Auch der Sportpark des 1. FC Kampong Cham lag Zentral am Mekong, Spielbetrieb nur bei Niedrigwasser.


Die Hanglage des Spielfeldes erforderte manch Rettungsaktion des Balles.
Ich buchte ein Zimmer im Mekong Hotel für 10$, ein neueres Hotel ohne Atmosphäre.



Ausser mir war noch eine jugendliche Reisegruppe aus Korea in dem Hotel abgestiegen. Die machten dann abends Party auf den riesigen Fluren, es kam so ein bischen Jugendherbergsfeeling auf. Da an Schlafen nicht zu Denken war, hab ich dann im Rahmen der Völkerverständigung ein paar Bierchen mitgetrunken.
 
Also noch mal der Versuch mich ins Nachtleben von Kompong Cham zu stürtzen. Der Sturtz dauerte nicht lange, hier ist wohl der Hund begraben. Keine Bars, kein Karaokeschuppen, wirklich nix los. Ein angeheuerter Mopeddriver brachte mich in 2 verschiedene Garagenpuffs. Auch hier war nichts für mich dabei, entweder häßlich wie die Nacht und schlabberig oder sehr sehr jung. Und da ich ja nicht zur Fraktion der Kifi´s zähle, hab ich dann freundlich aber bestimmt abgelehnt. Der Driver war sehr verdutzt und meinte nur: alle Männer wollen doch junge Mädchen. Noch mal die Order:zurück ins Hotel. Er schmiss seinen Feuerstuhl wieder an und brachte mich zurück. Er bedankte sich überschwenglich für die 2$ die mich die Stadtrundfahrt gekostet hatte und bot mir an, sich noch einmal umzusehen, damit er etwas passendes für mich finden würde.
Schon auf dem Weg zu meinem Zimmer musste ich mich durch die Horde der Koreaner und rinnen kämpfen. Im Zimmer hab ich dann den Kühlschrank geplündert und bin wieder raus auf den Flur. Das Eis war schnell gebrochen und mit ebensolchen Englischkenntnissen hab ich mich dann um die Völkerverständigung gekümmert. Es waren schon einige recht ansehnliche Mädels dabei, allerdings sehr shy. Mir wurde schnell klar, das ich die heutige Nacht alleine verbringen musste.
 
Frisch gestärkt durch ein gutes Frühstück am Mekong (ach wie ich das Liebe) sollte die Reise weitergehen.

Wie schon Herr Maffay treffend sagte: Über diese Brücke muß es gehn

machte ich mich auf den Weg nach Mondulkiri. Zunächst war eine gute Asphaltstrasse angesagt

und nach rund 2 Stunden hatte ich die ca. 140 km bis Snuol zurückgelegt. Hier war dann erst mal Pause und Verschnaufen angesagt. Das ist übrigens jederzeit möglich, weil, es gibt immer einen Markt oder eine kleine Hütte wo man sich mit Getränken und Essen versorgen kann.



Snuol gibt es eine T-Kreuzung, rechts geht es nach Sen Monorom und links Richtung Kratie. Den guten Rat von einem schon genannten, erfahrenen Motobiker folgend, fuhr ich zunächst Richtung Kratie um dann nach ca. 25 km die alte Strasse nach Sen Monorom zu nehmen.

Im Nachhinein ist man immer schlauer, hätt ich das mal nicht gemacht. Das Unheil nahm seinen Lauf. An der Abzweigung gibt es noch einmal die Möglichkeit zu Tanken, dann geht es über die alte Strasse nach Mondulkiri. Der Begriff "alte Strasse" ist sehr wörtlich zu nehmen. Schon am Ausgang des ersten Dorfes erwartete mich roter Staub, der sich nach wenigen Kilometern überwiegend in roten Schlamm verwandelte. Es hatte wohl die letzten Tage geregnet und ich hatte Pfütze um Pfütze zu bewältigen.
Nach ca. 15 km traf ich auf eine Holzhütte in der 3 "Waldhüter" saßen. Nochmals nach dem Weg gefragt und an der Gabelung rechts ab. Oh Mann, die "Strasse" wurde immer enger, Autospuren waren nicht mehr zu erkennen und die Abstände zwischen den immer tiefer werdenden Pfützen veringerten sich gegen Null. Ich eierte durch die ca. 50cm tiefen Feuchtgebiete und hatte meine liebe Not auf dem Bock zu bleiben. Es kam was kommen muste, ausgerutsch am Pfützenrand und ab ins Wasser. Da lag ich nun, vom Moped kam nur noch der Spiegel raus und von mir gerade mal der Kopf und die linke Schulter. Schnell stand ich wieder und zog das Moped aus dem Schlamm. Klar, die Karre sprang nicht mehr an, was mache ich jetzt??????
Erstmal evtl. Schäden checken, am Moped war soweit alles ok, mir war außer einem Schreck nichts passiert, abgesehen das ich aussah wie Sau. Die Motorradrolle schien den Sturz ohne Wassereinbruch überstanden zu haben, mein Rucksack war innerlich auch rel. trocken geblieben, Kamera und Handy hatten den Badespaß auch überlebt.
Laut Tacho hatte ich seit der Holzhütte knapp 3 km zurückgelegt, also kehrt, Jacke aus (mein Gott wie die triefte) und Helm ab zum Rückmarsch. Nach ca. anderthalb Stunden erreichte ich völlig abgekämft die Holzhütte, war natürlich keiner mehr drin. Der Versuch, eine Zigarette zu rauchen scheiterte am nassen Tabak und am nassen Feuerzeug.
So hockte ich vor der Holzhütte und muss wohl einen ziehmlich beschi...... Eindruck erweckt haben. Ein vorbeikommender Mopedfahrer stoppte und bot mir seine Hilfe an. Leider war die Verständigung gleich null. Ein weiterer netter Mensch gesellte sich zu uns, wir rauchten erst mal eine und mir wurde gezeigt, das ich den kleinen Weg nach rechts einschlagen sollte. Nach ca. 1km erreichten wir gemeinsam eine Ansummlung von einigen Holzhütten. Eine entpuppte sich als "Werkstatt" wo man mir evt. helfen könnte.
Natürlich sorgte meine Anwesenheit für einen kleinen Menschenauflauf. Mir kam es vor, als wenn alle Dorfbewohner ihre Arbeit ruhen ließen um sich den "dreckigen Touristen" anzusehen. Der Werkstattbesitzer sah sich mein Moped an und griff zu einem schweren Hammer.
 
Mein schönstes Ferienerlebnis

Hallo Finder 1

Danke für den schönen Bericht.
Ich bin Anfang April in Phnom Penh. Was kosten denn die Mädels im Walkabout ungefähr die Nacht.
Kannst Du mir etwas über Sihanoukville sagen ?
Wo kann man da etwas für die Nacht finden ?

Besten Dank
LG
Asiafly
 
Asiafly schrieb:
Hallo Finder 1

Danke für den schönen Bericht.
Ich bin Anfang April in Phnom Penh. Was kosten denn die Mädels im Walkabout ungefähr die Nacht.
Kannst Du mir etwas über Sihanoukville sagen ?
Wo kann man da etwas für die Nacht finden ?

Besten Dank
LG
Asiafly
zu den möglichkeiten und preisen werde ich noch berichten................................ also geduld;)
 
Er brauchte den dicken Hammer allerdings nur, um seine Werkzeugkiste zu öffnen.

Es waren jetzt so ca. 10 Spezialisten plus die dazugehörigen Kinder und teilweise auch Frauen anwesend, die alle mehr oder weniger Hand an´s Moped legten.

Wenn denn mal das passende Werkzeug fehlte, wurde schnell etwas zusammengeschweißt bzw. abgeflext. Nach einer knappen Stunde war mein Bike kaum noch zu erkennen.


Es wurde alles gesäubert, wieder eingebaut, wieder ausgebaut und gesäubert wieder............... es dauerte Stunde um Stunde. Ich hatte schon fast die Hoffnung auf ein funktionierendes Moped aufgegeben.


Das ganze entwickelte sich zu einem Dorffest. Mir blieb nur: Haltung bewahren und auf die Späße der hilfsbereiten Mitmenschen einzugehen.

Ein älterer Herr wollte sich zum Beispiel von der Passform meines Helmes überzeugen....

...sehr zur Gaudi der anderen Anwesenden. Der einzige Vorteil war für mich, das meine Klamotten in Ruhe in der Sonne trocknen konnten.

Nach über 4 Stunden war es soweit, mein Moped sprang mit lautem Getöse an. Der Mechaniker malte 30.000 Riel in den Sand, ca 7,50 $. Ich war so glücklich, das ich ihm eine 10 Dollar Note in die Hand drückte und mich unter lautem Hallo und viel Gewinke von den netten Menschen verabschiedete.
Jetzt hatte ich ein weiteres Problem. Die Fahrt nach Sen Monorom konnte ich vergessen, Snoul hätte ich noch bei Tageslicht erreichen können, aber da gab es laut Reiseführer keine richtigen Übernachtungsmöglichkeiten. Also blieb die Fahrt nach Kratie, ca. 100km allerdings auf gutem Asphalt, so geschätzte 2 Stunden.
Wenn es nicht...................., ja wenn es nicht angefangen hätte zu Regnen, und um 18 Uhr war es Stockedüster. Dunkel heist in Kambodscha richtig dunkel, die Ochsenkarren sind nicht beleuchtet, genausowenig wie die streunenden Hunde und die oft quer auf der Strasse liegenden Kühe. Es gibt weder Seiten- noch Mittelstreifen und die wenigen entgegenkommenden Autos und LKW`s hatten grundsätzlich das Fernlicht an. Ich musste jedesmal auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren, um nicht vollends die Orientierung zu verlieren. Aus den 2 wurden dann dreieinhalb Stunden und gegen 21 Uhr war ich endlich in Kratie.
Total kaputt und klatschnass fuhr ich bei dem ersten Hotel was sich anbot auf den Hof. Der Manager kam heraus, musterte mich von oben bis unten, und auf meinen Hinweis: "ich sehe zwar aus wie ein Schwein, hätte aber gerne ein Zimmer mit einer heißen Dusche" meinte er nur: "no problem"
Er half mir sogar, mein Gepäck mit aufs Zimmer zu bringen und versprach mir, mein Moped vom gröbsten Dreck zu befreien. Es war mir schon fast peinlich, in der marmorgefliesten Hotelhalle und auf der vorher noch sauberen Treppe eine deutliche Schlammspur zu hinterlassen.

Auf dem Zimmer hab ich mir dann die nassen Klamotten vom Leib gerissen und ausgiebig heiß geduscht.


 

V-mann

User
Es gibt weder Seiten- noch Mittelstreifen und die wenigen entgegenkommenden Autos und LKW`s hatten grundsätzlich das Fernlicht an.



Ich denke noch schlimmer ist, dass die entgegenkommenden langsamen Lkw von Überlandbussen überholt werden, die wiederum von SUV's überholt werden. Und kein Schwein stört sich an Dir als entgegenkommenden Mopedfahrer, da bleibt nur mit Tempo 70 auf den Sandstreifen ausweichen..

Überland im Dunkeln im Regen hab ich einmal gemacht, und das nur auf der kurzen Strecke von Neak Loeang nach Phnom Penh.

Nie wieder!
 
Da mir nach der ganzen Aufregung doch irgendwie der Kopf nach kuscheln stand (und nicht nur der Kopf) bin ich dann noch mal in der Stadt umhergetingelt um mich nach etwas kuscheligem umzusehen. Ein freundlicher Motodupler war mir behilflich und nach 2 vergeblichen Versuchen wurden wir auf einer Chickenfarm fündig. (ach wie ich diese Hühnerstelle liebe)

Ich musste allerdings schon wieder eine 20$ Note investieren um in den Genuss dieser Landschönheit zu kommen.

00.jpg

Die kleine hatte Feuer im Arsch und wusste auch mit ihren Lippen und mit der Zunge wahre Meisterleistungen zu verbringen. Auch hier musste ich auf meine mitgebrachten Kondome ausweichen, Sie selbst hatte keine dabei (? )

Nach 2 Stunden akrobatik fielen mir vor lauter Müdigkeit beim Blasen die Augen zu und ich konnte mich kaum noch wachhalten. So war ich denn auch froh, das die Kleine ihre Sachen packte und auf nimmerwiedersehen verschwand.

 
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