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Sperrgebiet im Hamburger Bahnhofsviertel

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Danisch Armee
Sperrgebiet im Hamburger Bahnhofsviertel
Die „guten“ Freier bleiben weg

Seit 2012 kostet es in St. Georg ein Bußgeld, Prostituierte anzusprechen. Heute ist die Kritik groß: Huren verarmen, die Gewalt nimmt zu.

http://www.taz.de/!5262835/
 

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Danisch Armee
Ein Eindruck, den Hilfsorganisationen wie Ragazza, eine Einrichtung für drogenabhängige Frauen und Prostituierte und das Diakonie-Projekt Café Sperrgebiet bestätigen. „Bei der Sozialarbeit zählen wir die Frauen, auch der Dialog mit der örtlichen Polizei zeigt, dass die Zahl der Straßenprostituierten konstant bei etwa 300 pro Quartal bleibt“, sagt Ingrid Stoll, Leiterin des Sperrgebiets. Eine Verdrängung des Straßenstrichs sei nicht zu beobachten.

Und doch habe sich einiges geändert – zum Negativen. „Für die Frauen ist es viel schwieriger geworden, an Kunden zu kommen“, sagt Stoll. „Sie wurden verarmt, die Preise sind massiv gefallen“, sagt Stoll. Einmal Geschlechtsverkehr koste heute zwischen zehn und fünfzig Euro. Davon gingen noch die Kosten für ein Hotelzimmer ab, weil viele Frauen selbstständig arbeiteten.


Aus Sicht derer, die den Gürtel immer enger schnallen müssen, ist das jetzt eine gute Nachricht, dass die Stadt Hamburg quasi die Preise für schnellen Sex gesenkt hat?
 
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