Anführungszeichen und Klammern
Anführungszeichen und Klammern am besten ganz weglassen!
Mit ein bisschen Konzentration und einer Korrekturlesung des Textes vor dem Absenden kann man Klammern in der Regel einfach auflösen.
Anführungszeichen sind fast immer unnötig, wenn es nicht um die Darstellung eines Gesprächs geht.
Wenn man Ironie, Sarkasmus oder anderes ausdrücken möchte, dann macht man das mit unserer deutschen Sprache und nicht mit dämlichen Anführungszeichen, die für andere oft genug nicht verständlich sind.
Du warst bei einer Masseurin, die kein bisschen massieren kann? Ja, Scheibenkleister! Dann warst du bei einer Frau, die sich Masseurin nennt, aber keine Ahnung von Massage hat: einer angeblichen oder vorgeblichen Masseurin.
Natürlich ist man versucht, so jemanden eine Fachkraft zu nennen. Aber das geht auch ohne diese Gänsefüßchen. Oft genug helfen die Wörter vermeintlich, angeblich oder vorgeblich. Alternativ nennt man das eine Möchtegern-Fachkraft oder eine Fachkraft, die keine ist.
Manchmal wäre es tatsächlich angebracht, von einer echten Fachkraft zu reden. Nur leider, leider gibt es so viele Senfnasen da draußen, die das aufnehmen und auf immer mehr Wörter übertragen. Oft genug werden dann stinknormale Wörter in Anführungszeichen gesetzt, wo es absolut keinen Sinn macht. Deshalb lassen wir das am besten ganz sein.
Betrachtet es als Bildungsauftrag in eigener Sache, euren Mitmenschen ein gutes Vorbild zu sein und möglichst gut lesbare Texte ohne neumodischen Wortmüll einzustellen.