Geiler Online-Sex mit echten Huren, jetzt mitmachen!

Liveberichterstattung Köln & weltweit

  • Ersteller Ersteller Admin
  • Erstellt am Erstellt am
  • Schlagworte Schlagworte
    #düsseldorf #liveberichterstattung #paris

Liveberichterstattung Köln & weltweit

Internet ist zwar anders, aber wenigstens komme ich überhaupt ins Netz. Sitze aktuell im Flughafen CDG2 in Paris, gönne mir einen sündhaft teuren Kaffee und kämpfe mit den Tücken der Technik... wie lange der Akku noch halten wird, vermag ich nicht zu sagen, darum erstmal ein Bild mit dem Titel "ein Kaffee in Paris", grins.

DSCF0062.jpg
 
Flashback > Köln, 30.12.2005
Der Tag beginnt mit dem gräßlichen Weckton meines Weckers noch ehe die Nacht wirklich vorbei ist. Es wird gegen sieben Uhr sein, die letzten Sachen werden in den Koffer gepackt, in Gedanken gehe ich nochmal das technische Equipment durch und mache mich auf den Weg.

Die Fahrtzeit Richtung Innenstadt nutze ich, um meinem langjährigen Navigationssystem zu kündigen, es gibt Dinge, die braucht kein Mensch. Und sich verbiegen ist meine Stärke nicht, wozu auch.

Köln ist grau, kalt und das braucht man auch nicht wirklich.

DSCF0017.jpg
 
Paris, 14:45 Uhr.
Vielleicht hätte ich doch neuere Schuhe für meinen Auftritt hier anziehen sollen, die Dame am Gate will partout, dass ich die Treter ausziehe, dieselbigen werden durch den Scanner gejagt. Was keiner ahnt ist, dass die Kamera, die mit durch das Teil läuft, eingeschaltet ist.

Glücklicherweise merkt das niemand, sonst könnte ich jetzt nicht hier sitzen, sondern wäre auf dem Weg in die Bastillie. Angeklagt wegen Ausspionierens französischer Sicherheitstechnik. Sowieso ist das hier eine seltsame Veranstaltung, einerseits läuft schwerbewaffnet und in großer Zahl die Fremdenlegion durch die Gegend, andererseits wird man teilweise recht lasch durchgewunken.

Wie auch immer, ich sitze im Boarding-Bereich und warte, dass diese dämliche Kamera endlich die gemachten Bilder für das Kopieren auf den Lap freigibt ...
 
Flashback > Düsseldorf, ca. 8:30 Uhr
Am Düsseldorfer Flughafen angekommen erfahre ich, dass mein Flug überbucht ist. Aha. Muss mich das interessieren? Ja, klar, es gibt keinen Platz mehr für mich. Prima, und jetzt? Jetzt suchen wir eine andere Lösung.

Clevererweise spendiere ich dem recht warm klingenden Mann einen Kaffee, was mir später schnelleren Zugriff auf sein Fachwissen an der Schlange vorbei ermöglicht.

DSCF0028.jpg

DSCF0029.jpg
 
Flashback > Düsseldorf, 11:xx Uhr

Irgendwann sind dann alle Hürden beseitigt, ich checke ein und mache mich auf den langen, langen Weg Richtung Flugzeug.

Hatte ich erwähnt, dass ich schon vor Jahren beschlossen habe nie, nie mehr wieder meinen genialen Kopf zu riskieren, entsprechend nie mehr den Boden verlassen wollte?

DSCF0031.jpg
 
Flashback > Minuten später in Düsseldorf

Noch kannst Du umkehren! Noch ist es nicht zu spät! Fahr heim, leg Dich ins Bett, schlaf Dich mal richtig aus!

Leck mich! Ich steig da jetzt ein, runter geht es immer...

Schritt für Schritt nähere ich mich meinem Schicksal.

DSCF0032.jpg

DSCF0033.jpg
 
Flashback > Minuten später über Düsseldorf

Es passiert! Wir rollen langsam Richtung Startbahn. Verzeifelt überlege ich welche Musik ich in meinen letzten Sekunden hören will ... "welches saudämliche Arschloch hat den kompletten "AC/DC"-Ordner gelöscht?"

Ich bin stinksauer, aber unterlasse es mir selbst eine zu knallen. Die Motoren dröhnen, wir werden immer schneller, das Teil hebt tatsächlich ab, wir sind in der Luft. Sensationell. Überlege, ob das Gefühl im Bauch nicht hochgradig suchtgefährdend ist - wenn ich das überlebe, werde ich jetzt jeden Monat ein neues Flugziel aussuchen und ansteuern!
 
Flashback > Noch am Leben

Tatsächlich finde ich wenigstens das eine, weniger schöne Album von den kranken Jungs aus irgendwo, schließe die Augen und lasse das letzte Jahr Revue passieren. Viel erlebt, vieles nicht wegzudenken, anderes völlig für den Arsch... die Zeit vergeht und noch ehe das Album fertig ist, noch ehe die guten Vorsätze für das neue Jahr gefunden sind, habe ich wieder festen Boden unter den Füßen.

DSCF0040.jpg
 
Flashback > Paris, ca. 13:00 Uhr
Der erste Kaffee in Paris, leider ohne die passenden Lippen neben mir, allein der Ausblick ist sensationell. Ich grüble woran es liegen könnte, dass die französischen Frauen eine solche Wirkung haben.

Der Gang, die Haltung, besser deckende Schminke, der meist tiefrote Lippenstift? Loreal jedenfalls scheint hier einen besseren Job zu machen als im schnöden Köln.

Im überübernächsten Leben werde ich die französische Ausgabe von Richard Gere sein und mich statt monatlich mindestens einmal pro Tag verlieben - müde und mit den letzten Reserven lasse ich meine blauen Augen die Flughafenhallen erleuchten und ernte den einen oder anderen Blick, der jeden Flug dieser Welt rechtfertigen könnte...

DSCF0043.jpg
 
Flashback > Paris Odysee
Es folgt der große Marsch gen Osten... Halle um Halle will besucht werden, irgendwann lande ich an meinem Gate... und besagtem Kaffee aus dem ersten Posting.

DSCF0045.jpg

DSCF0046.jpg

DSCF0051.jpg

DSCF0057.jpg

DSCF0059.jpg
 
Paris, 15-18 Uhr
Das Wetter ist bescheiden, die Akku hat mittlerweile den Geist aufgegeben. Ich sitze und sitze und sitze... dazwischen verlasse ich fünfmal den Boarding-Bereich und darf jedesmal einem Fußfetischisten aufsitzen, der mich wieder und wieder meine Schuhe ausziehen läßt - wenn es ihm Freude macht... überlege, ob ich ihm nicht meine getragenen Socken anbieten soll.

Allein die stete Präsenz der Fremdenlegion hält mich ab...

DSCF0063.jpg

DSCF0056.jpg
 
Paris - Warteschlange
Die nette Dame am Tresen erzählt mir, dass wir vor 18 Uhr nicht on board gehen werden... nur gut, dass ich mich vor der Suche nach Strom noch mal herumdrehe, denn eine Minute später geht es plötzlich doch weiter... anstatt dann allerdings kurzfristig loszufliegen, habe ich die Ehre einer 'Enteisung' beizuwohnen, aus angekündigten zehn Minuten werden zwei Stunden, und ich weiß jetzt wie man in Hollywood Specialeffekts für Alienfilme produziert...

DSCF0075.jpg

DSCF0080.jpg

DSCF0086.jpg
 
Abgehoben
Mit Beethoven geht es heute zum zweiten Mal in die Luft - ich liebe es - Miles & More wird bald einen neuen Kunden haben. Irgendwann döse ich unter dem beruhigenden Brummen der Motoren ein und wache kurz vor Budapest wieder auf. Landung ok. Koffer packen. Geld wechseln. Ein Shuttle-Bus bringt mich nach fast einer Stunde für 3900 Forint (incl. Rückfahrt) ins Hotel.

Fast Mitternacht geht der Spass jetzt weiter. Der Kühlschrank bietet ein Twix aus 2001, wenigstens das vorgefundene Bier schmeckt bestens. Statt online zu gehen, darf ich mir erzählen lassen, dass man einen Virus im Netzwerk hätte, und zum Schutz der Gäste den Online-Zugang gesperrt hätte... Scheisse das.

Dringlich versandte Notfall-SMS an den besten unserer Moderatoren (Danke! ) und die beste aller Budapest-erfahrenen Lisas spenden Trost in der Fremde. Duschen. Bett. Feierabend.

DSCF0097.jpg

DSCF0112.jpg

DSCF0119.jpg
 
Budapest, 7:30 Uhr
Ich bin einfach zu breit für diese Welt, zumindest für das schmale Bett auf dem ich genächtigt habe. Punkt 7:30 Uhr falle ich im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Bett. Erst verdutzt, dann entzückt ob dieses Zwischenfalls, lache ich mich wach.

DSCF0121.jpg

DSCF0123.jpg

DSCF0124.jpg

DSCF0125.jpg
 
Budapest, 9:30 Uhr
Mit Laptop und Cam bewaffnet beginnt die nächste Herausforderung. Mit dem Bus geht es, ja wohin eigentlich? Egal. Ich setze mich in die Kiste und fahre schwarz bis zur Endhaltestelle, scheinbar in die falsche Richtung, denn als ich einem freundlichen Zeitgenossen meinen Stadtplan zeige, zeigt er wiederum fast einen halben Meter daneben. Lustig, Moskau ist erst im April dran...

Mit der Metro geht es weiter. Und wieder Dank der besten Budapest-erfahrenen Lisa der Welt und reichlicher Improvisitaion verstehe ich so langsam meinen Stadtplan und das Metrowesen.

Der nächsten Verhaftung entgehe ich nur knapp, gerade noch rechtzeitig habe ich mir einen Fahrschein gekauft. (7 Tage 3100 Forint)

Es wird immer einfacher, die Stadt siedelt sich mehr und mehr in meiner Westentasche an. Ich erreiche endlich das Cafe Anna in der Vaci utca.

Rechner an. Kaffee vor mir. Alles wird gut.

DSCF0128.jpg

DSCF0131.jpg

DSCF0135.jpg

DSCF0143.jpg
 
Budapest, 1:53 Uhr, Echtzeit
Ein letztes Bild. Die Zigaretten sind alle, und ich muss mir online ein anderes Hotel suchen... danach geht es auf die berühmte Kettenbrücke, wo ich virtuell eine junge Dame zum Abschied küssen werde - um mich hernach mit Freund Schroeder zu treffen, der gegebenenfalls an dieser Stelle weiteres zu berichten haben wird...

:D

DSCF0145.jpg
 
Schroeder! Bitte übernehmen Sie!


Kein Thema nicht. Nachdem unser Liebeskasper Tom sich mal wieder in irgendein Blondchen verliebt und den weiten Weg nach Budapest auf sich genommen hat nur um völlig verkaspert und irre romatisch das neue Jahr auf der Kettenbrücke küssenderweise mit dieser jungen Dame zu beginnen, wird es Zeit, dass der Herr seinen verdienten Urlaub antritt und ein paar Tage ausschläft, ich das Zepter übernehme. Genau genommen heißt es jetzt noch auf Blond zu warten, damit wir komplett sind.

Die bisher gesammelten Informationen zum Schauplatz Budapest sind dürftig, wichtigster Ratschlag bisher: Gehe nicht in eine Kneipe, wo das Bier 10 Euro kostet, lass Deine Kumpels nicht als Sicherheit zurück, gehe nicht in einen Keller und hebe 30.000 (!) Euro mittels Kreditkarte ab ... ! Selten so einen Schmarrn gelesen, aber abwarten.

Angesagte Strassenstrichadressen dürften aufgrund der Witterung sowieso ausfallen, zwei Diskotheken stehen für heute Nacht auf der ToDo-Liste, die soweit gefundenen Internetadressen sind gebookmarkt.

 
Hehe. Hack nicht so auf unserem Liebeskasper herum, seine romantischen Anfälle sind doch wirklich immer wieder bezaubernd - und wenigstens eine von uns drei sollte ein Träumerle bleiben - warum er sich allerdings eine Ungarin heraussuchen musste, weiß der Himmel, wissen die Experten doch, dass allein russische Ladies glückseelig machen.

Steht der Termin für RU mittlerweile eigentlich?
:D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Liveberichterstattung Köln & weltweit
Zurück
Oben