Große Eröffnungsfeier
Nach einem langen und durchwachsenen Arbeitstag kam ich Gestern um 16.30 Uhr in Dormagen an und wurde sehr freundlich empfangen.
Nach dem Duschen und Umziehen im Keller ging ich die Kellertreppe hoch in den Gesellschaftsraum. Dieser wurde von einer großen Bar, die in Hufeisenform um die die in der Mitte des Raums stand, dominiert um diese herum Sitzecken angeordnet waren. Über den Sitzbänken hingen große Spiegel und in einer Ecke ein 60" Fernseher auf dem Sport gezeigt wurde. Am Ende der Bar war ein Außenreservat für die artgerechte Haltung von Rauchern eingerichtet und auf halben Weg links ging es in einen Vorraum mit Whirlpool und einigen Sitzsofas über den man in den Garten konnte.
Mitten im etwa 400 qm großen Garten ist ein abgedeckter Pool, eine überdachte Sitzecke und eine Sauna.
Im ersten Stock gab es einige große Verrichtungszimmer und im zweiten Stock waren weitere Verrichtungszimmer plus die Umkleide der Damen.
Der Club war bereits gut besucht und neben etwa 50 männlichen waren acht weibliche Gäste im Haus, die laut Aussage der Empfangsdame Dienstleistungen für 30450 und 604100 anbieten. Der Geschäftsführer ging durch den Raum, begrüßte alle Gäste persönlich, verteilte Freikarten und ab 18 Uhr gab es ein Büfett.
Mit einer Tasse Kaffee setzte ich mich auf eins der Sofas im Vorzimmer und beobachtete das Treiben. Neben einer molligen dunkelhäutigen Dame war Rumänisch die dominierende Sprache der weiblichen Gäste, von denen man nett angelächelt, jedoch ansonsten in Ruhe gelassen wurde. Es gab klein, groß, dick und dünn und von meinem Beuteschema waren zwei Damen im Club von denen eine jedoch ein großes Tattoo auf dem Rücken hatte und die zweite zwar sehr schlank war, dafür riesige Plastiktüten hatte.
Nach einem Besuch am Büfett und vielen guten Gesprächen musste ich leider nach einem beruflichen Anruf um 20 Uhr wieder los und verlies ohne Buchung den Club.
Meine Eindrücke in der Reihenfolge der Wahrnehmung:
Keller:
Der Umkleideraum ist ausreichend jedoch sind die Deckenlampen zwar schön aber viel zu tief angebracht. Mein Freund ist mit dem Kopf fast dagegen gestoßen und ich hatte nachdem ich meinen Pullover ausgezogen hatte schon fast einer der Lampen in der Hand.
Erdgeschoss:
Die Bar ist schön, die Sitzecken gemütlich, die Animation durch die Damen angemessen und die Einrichtung, mit Ausnahme vom Parkettboden, war sicher nicht billig. Das Raucherreservat wird mit kuscheligen geschätzten sechs Quadratmetern und vier Sitzplätzen bei schlechtem Wetter zu viel Geselligkeit bei den Rauchern beitragen.
Die Glasscheibe unter der Tanzstange mit Blick auf den Eingangsbereich ist ein netter Einfall, der bei einer dort tanzenden ansehnlichen Dame neue Perspektiven eröffnet. Wenn jedoch ein 140 Kilo haariger Eisbär dort stehend den pickligen Arsch und das faltige Gehänge preisgibt, könnte die Sache auch nach hinten losgehen.
An der Bar war es gestern noch etwas chaotisch, was sich aber mit der Zeit regeln wird. Eine der Damen war mit Spülen im Dauer Einsatz und die Zweite kämpfte die meiste Zeit mit der Kaffeemaschine. Eventuell sollte man darüber nachdenken mit einem für den Gast zugänglichen Kaffeeautomaten die Damen zu entlasten.
Der eine Fernseher in der Ecke ist im Regelbetrieb ausreichend, ob jedoch der sehr begrenzte Sitzplatz in diesem Bereich auch ausreicht um Fußballfans anzulocken, bleibt abzuwarten.
Der Außenbereich ist Witterungsbedingt noch sehr spartanisch eingerichtet und wird bestimmt noch nachgerüstet. Die Sauna ist sehr schön und besonders die Aufgüsse haben mir gefallen, jedoch hat man eine Dusche vergessen. Aktuell muss man nach dem Saunagang quer durch den Club runter in den Keller um dort zu duschen und das ist schwitzen und stinkend weder für den Saunagast noch für den Rest angenehm.
Das Buffet war echt klasse und ich bin mal gespannt ob man das Nivea über den ersten Tag hinaus halten kann. Es gab Krustenbraten, Schweinebraten, Rinderbraten, Spätzle, einen Gemüseauflauf und Kartoffeln. Aufgrund der Speisewahl vermute ich einmal das der Club sich auf den mitteleuropäischen Kunden konzentriert, jedoch glaube ich nicht, dass im Regelbetrieb eine Abendbüffet ausreicht um 60 Euro Eintritt zu rechtfertigen.
Auf den Tischen gab es eine sehr edle Getränkekarte bei der man sich sehr viel Mühe gemacht hatte in der Legende die Zusatzstoffe aufzulisten, jedoch vergessen hat diese auch bei den Getränken anzugeben. Die Karten waren sicher sehr teuer und es ist schade wenn dann ein kleiner Fehler dazu führt diese neu machen zu müssen.
Erster und zweiter Stock:
In den meisten Verrichtungszimmern stehen gleich mehrere Doppelbetten, was die Vermutung nahe legt, dass man in Zukunft mit weit mehr weiblichen Übernachtungsgästen plant und dem Club gut tun wird. Die eine Fensternische in der Wand fand ich sehr interessant und lässt einiges an Fantasien offen.
Personal:
Das Personal war immer sehr freundlich und der Geschäftsführer ständig im Gesellschaftsraum im Kundengespräch, was ich sehr gut fand und für solche Clubs auch für sehr wichtig halte. Acht Damen sind für eine Eröffnungsfeier jedoch sehr knapp.
Fazit:
Ein interessanter Club mit hohem Potenzial, den ich sicher wieder besuchen werde.