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Magazin Warum Laufhäuser?

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    #laufhaus #laufhäuser
Des einen Freud ist des anderen Leid – will heißen der eine liebt den Saunaclub, der andere den Pauschalclub. Dritte – wie ich – bevorzugen meistens die Natur der Straße, weil es dort brutal und wild zugeht und wir – ich – den ganzen eigentlichen Kuschelscheiß gar nicht mögen (auch wenn wir für diesen ab und an doch ziemlich empfänglich sind).

Ohne jetzt weiter abzuschweifen wäre es interessant zu erfahren, warum man ins Laufhaus geht, obwohl Laufhäuser doch eigentlich scheiße sind, man dort immer wieder abgezockt wird, die Temperatur fast schier unerträglich ist (Hitze) und sich insbesondere doch ein ganz spezielles Publikum dort stets ansammelt?

Warum geht man trotzdessen in Laufhäuser?
 
Ganz einfach, weil man verweichlicht und ein Warmduscher ist und sich nicht traut, seinen Dödel einfach in die freie Natur zu hängen.

Im Ernst: Ich meide LH wie Pascha o.ä. Abzocke ist garantiert, Preise sind hoch, DL zu aufgetackelt und ein Erfolgserlebis ist (meiner Erfahrung nach) eher selten bis nie.

Gerne bin ich in LH in FFM, allerdings in den etwas abgefuckteren, da dei DL meist netter und die Preise geringer oder verhandelbar sind. Abzockgefahr und Nachkobern ist eher gering. Reizvoll ist, dass man in Ruhe schlendern und schauen kann und durch das Treppensteigen ncoh ein paar Pfunde verliert. Also dem Stepper im Fitnessclub auf jeden Fall vorzuziehen.

Man kann risikolos anbändeln und schauen, ob die Chemie stimmt. gerade in FFM kann man einen guten Fang machen, wobei ich auch eher auf den leicht dev. Frauentyp stehe, dem Kuschelsex allerdings nicht abgeneigt bin. Der Kick ist dann, wenn eine DL nicht sofort kassiert sondern erst mal ihre Leistung erbringt.

Gut ist in FFM die AUswahl, was natürlich in kleineren Städten und LH nicht so der Fall ist. Bonn ist das IMHO noch recht gut aufgestellt und zumindest in den oberen Etagen mit wenig Abzockfaktor, mit FFM aber ncht zu vergleichen. Köln und Ddorf geht wie gesagt gar nicht, Hannover kenne ich nicht so gut, war aber bei meinem letzten Besuch auch enttäuschend, möglicherweis eist aber die Nachtschicht da reizvoller.
 
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Meine prostitutionstechnische Sozialisation, als Schüler, fand in Frankfurt statt - und da gab's nur Laufhäuser. Also war für mich Prostition mit Laufhaus identisch.

Mein Weltbild als Junghurer kam völlig ins Wanken, als ich in anderen Städten keine solchen Laufhäuser fand.

In Berlin z.B. Dort gibt es inzwischen ein Laufhaus Hase. Aber das als Laufhaus zu bezeichnen, ist nur aus der Verlegenheit entstanden. Das berlintypische Puff ist eigentlich das Wohnungspuff. Aber das Laufhaus Hase ist in einem aus 2 Hälften bestehenden Knusperhäuschen untergebracht, das kann man schwer als Wohnung vermarkten. Und so erfand die Betreiberin, die auch sonst kreativ ist und Kunstausstellungen und Performances in ihrem Puff veranstaltet, das Laufhaus neu für Berlin. Hat aber nur rein gar nix mit dem Pascha oder Frankfurter Laufhäusern zu tun.

Als Schüler, ohne viel Moneten, latschte ich das Dutzend Laufhäuser im Frankfurter Bahnhofsviertel und auch die in der Breiten Gasse (hässlich und kalt, weil neu) oft abends ab. Körperertüchtigung, die nichts kostete im Gegensatz zu den Fitnessstudios.

Ich kannte die Treppenhäuser im Schlaf, jede Windung, jedes Knarzen, jede nachgebende Stufe, wo man acht geben musste, nicht abzurutschen. Und immer wieder das Ausweichen in den engen Treppenhäusern, die ja fast alle so um 1900 erbaut sind.

Dabei fiel mir auf, dass es zu den guten Sitten gehört, sich nicht anzuschauen. Also immer schön stur aneinander vorbei, ja kein Blickkontakt. Und einen Dritten anzusprechen, Witze zu machen, das ging schon mal gar nicht. Ich lernte: käuflicher Sex ist eine zu ernste Angelegenheit, um den Menschen zu entfalten, allenfalls das Triebtier in einem.

Und bald kapierte ich, warum man sich besser nicht anschaut. Denn da traf ich den ersten Nachbarn. Ich sah ihn erst auf der Taunusstraße. Ich war neugierig und folgte ihm. Er klapperte alle Laufhäuser ab, in der Taunus, Elbe, Mosel. Irgendwann verlor ich den Sichtkontakt.

Plötzlich stand er vor mir. Wohlerzogen sagte ich: "Ach guten Abend, Herr...". Er aber wortlos an mir vorbei, schnellen Schrittes, mich keines Blickes würdigend. Das waren auch die letzten Worte, die ich für den Rest seiner Tage an ihn richten konnte. Denn, wenn immer er mich sah, sah er weg und verdrückte sich. Ich meine, im normalen Leben.

Beim Ausweichen in den engen winkeligen Treppenhäusern traf ich im Verlaufe der Zeiten noch ein paar andere aus dem Familien- und Bekanntenkreis. Einmal auch einen Schwager von mir. Immer dasselbe: weggucken, nichts sehen, und erst recht nicht darüber sprechen. Ich traf ihn dann ja auch auf Familienfesten. Ein braves verklemmtes Kerlchen, total unterdrückt von meiner Schwester. Ich sprach ihn nicht darauf an und sprach auch mit niemandem in der Familie darüber.

Mit der Zeit lernte ich auch ein paar der Damen kennen. Unbedarft wie ich war, fragte ich auch viel. Bekam sogar Antworten, z.B. über die Zimmerpreise, darüber, dass die Damen erst einmal 5 Normalonummern hinter sich bringen mussten, um die Miete abzutragen und überhaupt eine müde Mark zu verdienen. Ich fand's ne Sauerei. Aber mein bisschen Geld wollte ich nun auch nicht dahinbringen, ich gab's mehr für Bücher aus. Und zum Vögeln hatte ich privat ausreichend.

Für mich als so 16 bis 20- Jähriger war das Laufhaus so eine Zirkusnummer. Manche Mädels kannten den Jungschen, mit dem sich manche ganz gerne unterhielten, immer den Augenkontakt haltend auf mögliche Interessenten. Einen kostenlosen Bumbs gab's aber nicht, ließ auch meine Ehre nicht zu.

Ich lernte eine Lady dort ganz gut kennen, übers Reden. Dann kleine Billignummern. Sie prägte mein Frauenbild: groß, blond, selbstbewusst. Ein paar Jahre später machte sie einen Aufstieg: sie wurde die Freundin eines Laufhaus-Pächters, schaffte nicht mehr an, betrieb seinen Imbiss. Wir blieben lange befreundet, ich auch mit ihm. Aber natürlich nix mehr mit Sex, von wegen Ehre. Obwohl sie jammerte, dass sich sexuell zwischen ihnen nichts mehr abspiele.

Heute bringen mich keine 10 Pferde mehr in ein Laufhaus. Der Anfang vom Ende, war das Pascha. Ich fand's grauslich. Ein kühler Kasten in einem Glasscherbenviertel, völlig unpersönlich, auf Abzocke gezielt. Ich probierte es ein paar Mal. Aber es war immer wie Melkmaschine.

Inzwischen nach vielen Umwegen in Berlin gelandet. Ohne Laufhaus, gut so (ausgenommen das Nichtlaufhaus Hase). Statt dessen das Berliner Wohnungspuff, auf das ich als kulturelle Institution ein Loblied singe.
 
Ganz einfach und schnell erklärt aus meiner persönlichen Sicht:
  • meist große Auswahl
  • günstig
  • durchaus hübsche Mädels bis hin zu richtigen Optikknallern
  • schnell und anonym
  • für den schnellen Hunger zwischendurch ideal
natürlich sollte jedem dabei klar sein das man Abstriche beim Service machen muss da díeser meist sehr beschränkt ist, aber mit ein bisschen Glück und vorhandener Sympathie kann man selbst hier einen Glückstreffer landen.


LG,
Charly
 
Auch wenn der Faden schon in die Jahre gekommen ist, will ich auch noch einmal meine Sicht der Dinge dazu kundtun

Laufhäuser waren auch für mich die Einstiegsdroge in die Vergnügungen der käuflichen Liebe und wenn es sich ergibt, steige ich immer noch gerne die Treppen auf und ab, schwitze dabei im Sommer wie ein Affe und hechele den Huren mit heraushängender Zunge hinterher.
Der größte Vorteil an Laufhäuser ist für mich das sehr große Angebot, konzentriert in einem relativ kleinem Gebiet, was es mir ermöglicht, aus dieser reichhaltigen Auswahl die Eine auszusuchen, die dann meinen Freudenstab in ihren warmen und feuchten Mund und Muschi aufnimmt.
Kenne ich die Gepflogenheiten vor Ort, weiß ich dann auch, wo ich den von mir gewünschten Spezialservice bekomme.

Gemütlicher ist es allerdings in Wohnungspuffs, aber hier stimmen Werbebildchen und reales Aussehen der Damen oft nicht überein, das ist das Laufhaus und die Bordellstraße ehrlicher. Dazu kommt noch der Zeitfaktor, in Wohnungsgeschäft dauert es einfach sehr viel länger, geeignete Kandidatinnen zu finden.
 
Das hat sich in den meisten LH in der Umgebung Köln/Bonn nicht geändert. Manchmal ist es ja ganz witzig durch die Gänge zu laufen und zu gucken mehr aber auch nicht. Service ist eigentlich durch die Bank mies. Ständiges geklopfe an der Tür, wenn man sich doch mal dazu entscheidet eine Hure auszuprobieren. Die anderen Dreibeiner die man dort trifft sind meisten übel besoffen ( abends) oder die asis der übelsten Sorte. Einziger Vorteil ist,dass es billiger ist als im Wopu.
 
Ich hab ja noch immer diesen einen Traum: ein Zimmer, darin eine Matratze auf der Erde, ein Stuhl und ein Waschbecken in der Ecke; von der Decke hängt eine Glühbirne an einem Elektrokabel herab. Ganz schön spartanisch, aber dennoch mit dem gewissen Etwas. Man könnte es beinahe auch Charme nennen.
 
Und dann noch ne alte Asianutte. Erinnert mich an meine Zeit Anfang der 1960er in Vietnam. Aber heute ist das nichts mehr für mich. Wie soll ich denn in meinem Alter zum Boden und vom Boden wieder hoch kommen?
 
Meine persönliche Erfahrung mit Laufhäusern beruht auf die Zeit von 2003 bis ca. 2018 wo ich am Anfang meiner P6-Karriere als Freier verstärkt in den beiden LHs der Hornstr. in Köln Stammgast quasi war. Dann habe ich noch ab 2014 bis Ende 2016 bzw. Mitte 2018 sporadisch wenn ich zu Besuch im Rheinland bei der Familie war, zuerst meine damalige rumänische Stamm-SDL besucht. Und nach ihrem Karriereende habe ich noch sporadischer ab und zu vereinzelt paar Zufallsdamen aufgesucht.

Was hat Einen dazu gebracht ins LH zu gehen?

Es war damals quasi der einfachste bzw. schnellste Weg seinen Trieb zu befriedigen. Meist mit Quickies von ca. 20 Minuten á 50 Euro den Fick. Dabei haben die Damen meist geblasen und es gab einen Stellungswechsel. In der Zeit habe ich viele SDL kennen- und auch schätzen gelernt. Es gab jedoch auch Momente wo man leider an Damen geriet, welche Einen preislich oder servicetechnisch abzogen. Und es gab auch Damen, die leider weder Fisch, noch Fleisch waren.

Die meisten mir damals bekannten Damen, da man etliche Stammdamen hatte aus den diversen Ländern, waren mir gut bekannt. Und man hat bei Vielen einen supergeilen Quickie-Service erhalten.

Seit 2013, wo ich aus Köln weg und nach Münster, Westfalen umgezogen bin, habe ich nach einem Jahr Pause ab 2014 mangels Laufhäusern in der Gegend die Vorzüge von Etablissements und Wohnungspuffs kennengelernt. Und seit 2018 habe ich das Pascha bzw. das gegenüberliegende Eros-Center nicht mehr aufgesucht. Die LH-Atmosphäre ist mir mittlerweile nicht mehr läufig und nicht so ganz bekannt.

Was sind die Unterschiede zwischen Laufhaus und Wohnungspuffs bzw. Etablissements?

Im Laufhaus gibt es zu aller erst keine Zungenküsse. Selbst meine rumänische Stammdame aus dem Pascha hat mich damals immer hingehalten, dass sie sich mit Einem erst beim nächsten Besuch küssen wird, was nie kam. Weder in Form von Lippen-, noch von Zungenküssen. Und im Rahmen von den Quickie-Service gibt es leider auch keine Zungenküsse. Lippenküsse auch selten, meist eher bei sehr viel Sympathie.

Vorteil vom Laufhaus ist, dass man als Freier durch die Gänge läuft und sich somit die Damen, welche auf den Barhockern vor der Türe sitzen und auf Kundschaft warten sichten kann. Man kauft von der Optik zumindest nicht die Katze im Sack. Ggfls. nur im Service, da man diesen erst hinter der verschlossenen Tür heraus finden kann, ob die Performance der Dame hält was sie verspricht oder nur abzocken will.

Im Wohnungspuff bzw. den Etablissement kann man ggfls. die Überraschung erleben, dass die Dame nicht den Bildern entspricht. Wobei das Risiko bei den Etablissements mit Hausdamen etwas minimiert wird, da diese Häuser sich enttäuschte Kunden nicht leisten können. Vorteil von solchen Häusern ist, dass dort die Stunde zu einem Preis von ca. 150 Euro (zzgl. noch Extras) liegt und man - abhängig von der Dame - auch Zungenküsse erhalten kann.

Auch hat man hier eine Art Diskretion, wenn die Dame zwischen ihren Terminen etwas Puffer einplant und man begegnet nicht anderen Männern. Etwas was im Laufhaus nur gegeben ist, wenn man die anderen "Dreibeiner", welche da rumlaufen nicht kennt. Wobei in meiner Zeit als LH-Freier ab und zu es auch zu Begegnungen mit Bekannten oder Kollegen kam.
 
Ergänzend zu meinem vorherigen Post muss ich noch einen Nachteil erwähnen bei den Laufhäusern. Und zwar sind es die Duschen. Ja, im Pascha und im Eros-Center gab es zwar Duschen in den Zimmern. Aber meist haben diese nur die Damen in Anspruch genommen. Sprich als Freier hat man sich immer die Hände und den Penis am Waschbecken waschen müssen. Die Damen haben die Duschen für sich ab und zu zum Duschen genutzt.

Selten bin ich in den Genuss gekommen im Laufhaus zu duschen. Dies war ein oder zwei Mal der Fall gewesen, als ich im Pascha eine Thai namens Bee dazu überredet habe, mit mir unter der Dusche zu gehen und mit Gummi sich dort im Stehen für paar Minuten ficken zu lassen. Bei laufendem Wasser. Und das andere Mal war als ich mal verschwitzt nach anderthalb Stunden bei meiner Ex-Stammdame aus Rumänien im Hochsommer ihr Zimmer verlassen wollte und die meinte, ich soll eher duschen, da sie mich so verschwitzt nicht raus gehen lassen wollte.

Sonst ist entweder Katzenwäsche am Waschbecken oder kein Saubermachen möglich. Grund ist, dass das Laufhaus eher dazu ausgelegt ist, dass die Damen im Quickie den Herren entsaften und dann schnellstmöglich wieder los werden, damit sie sich dem nächsten potentiellen Geldgeber und Freier widmen können.
 
Da nimmt man lieber die Katzenwäsche. Duschen kann man zu Hause. Außerdem müssen wir das Portemonnaie mit unter die Dusche nehmen. Die Patek Philippe lassen wir mal sicherheitshalber ganz am Handgelenk.
 
Alle 100 Jahre kommt man an einem Laufhaus nicht vorbei. Und dann trifft man eine völlig durchgeknallte Rumänin, die auch größere Kaliber einfach so komplett tief in den Rachen schieben kann. Und irgendwie passt es, Nummern werden getauscht und man fickt für einen sehr fairen Preis regelmäßig bei mir zuhause. Ob das die anderen Besuche wert war? Nö!
 
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