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China Hongkong und Macau Frühjahr 2011

  • Ersteller Ersteller Kalameri
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    #chai #hongkong #hotel #macau
Mein Fazit für Hongkong:

Nach Hongkong fährt man nicht wegen des Sex, sondern weil es eine faszinierende Stadt ist, in der man viel sehen und unternehmen kann.
Ich habe etwas gesehen, werde aber sicher wieder kommen, um noch mehr zu sehen....

Man kann hier gleichwohl auch völlig problemlos Sex haben, wobei ich mich auf die Damen in den Appartements beschränkt habe. Dieser Service ist dank Internet, in dem man wie aus einer Speisekarte wählen kann, m.E. sehr praktisch und auch für einen Fremden nicht mit großen Problemen verbunden.
Die Preise liegen sicher höher als in Thailand oder Kambodscha, waren aber dennoch gut bezahlbar, niedriger als daheim und niedriger als erwartet.
Die Chinesinnen, die ich traf, hatten durchweg mehr Oberweite und waren auch sonst etwas weiblicher als die im LOS, insofern sind sie einfach anders, alles andere ist halt Geschmackssache.

Man findet sich in der Stadt gut zurecht, das System aus Bahnen, Bussen und Fähren ist preiswert, gut organisiert, sauber und effizient, man kommt überall gut hin. Auch Taxis sind günstig.

Essen kann man immer und überall, die Palette reicht von Straßenständen über kleine Schnellrestaurants, die üblichen westlichen Ketten wie Mc Doof und Co. über normale Restaurants bis hin zu edlen Lokalen im Hochpreissegment, bieten also für jeden etwas. Je einfacher die Lokale, desto schwieriger wird aber oftmals die Essenswahl, da vielfach keine englischen Speisekarten existierten. Und da der Chinese ja fast nichts nicht isst, muss man dann schon Mut haben, auch etwas zu bestellen, von dem man nicht genau weiß, was es ist. Auch das ist Geschmackssache...

Ans Herz legen kann ich jedem die Octopuscard. Man kann damit nicht nur im ÖPNV sondern auch in Supermarkt- und Drogerieketten, vielen Schnellrestaurants (inkl. Mc D und Co.) etc. unbar bezahlen, muss also nicht ständig Kleingeld suchen, das man gerade für Busse und Bahnen immer passend haben muss. Die Karte lässt sich in jeder MTR-Sation am Schalter aufladen.

Und noch ein Hinweis zu Bussen und Bahnen:
Bei den Doppelstockstraßenbahnen steigt man hinten ein und vorne aus. Bezahlt wird beim Ausstieg (immer 2,- HKD, egal wie lang die Strecke war).
Bei den Bussen steigt man vorne ein und bezahlt beim Einstieg für die maximale Reststrecke (fahren mehrere Linien auf der Route, sollte man also immer die mit der kürzesten Reststrecke wählen, da Fahrpreis abhängig von Länge der Reststrecke).
In der U-Bahn gibt es Zugangsschranken zu den Bahnsteigen beim Ein- und Ausgang. Entweder man kauft vorher ein Ticket und steckt es in eine der Zugangsschranken oder man hält die Octopuskarte auf das Lesegerät. Fahrpreis richtet sich hier nach der gefahreren Strecke.

Weiter geht es dann für mich nach Macau...
 
Von Hongkong nach Macau nimmt man wahlweise die preiswerte Variante - das Schnellboot (Katamaran) - oder die luxuriöse - den Hubschrauber. Start am selben Terminal...

Ich habe mich für das Boot entschieden, das auch nur eine Stunde braucht und mit gerade 134,-HKD (rund 12, 50 Euro) preiswerter war als gedacht. Hatte es ja schließlich nicht eilig.

Am Pier in Macau warten dann schon die Shuttlebusse der großen Hotels, die einen kostenfrei transportieren, wenn man dort absteigt. Ich hatte mich für das 5*-Hotel Royal Macau entschieden, das im Web super Bewertungen hatte und mit rund 90 Euro pro Nacht über www.booking.com trotz Wochenende praktisch das gleiche kostete, wie das zuerst ins Auge gefasste Haus der 2*-Klasse. Man gönnt sich ja sonst nichts... :)
Da ich schon vormittags ankam, musste ich noch etwas warten, bis das Zimmer fertig war, konnte das Gepäck aber schon mal abschmeißen und die nähere Umgebung erkunden. Da das Hotel auf halber Höhe des größten Hügels der Stadt liegt, auf dem sich ein Park, ein Leuchtturm und ein altes Fort befinden, fiel das nicht weiter schwer...

Nach dem kleinen Bummel war das Zimmer dann auch bezugsfertig und recht nett...

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Leuchtturm.jpg

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Der Concierge, geschäftstüchtig, wie er ist, hatte offenbar schon beim Check-Inn mitbekommen, dass ich ein Doppelzimmer gebucht hatte, aber alleine anreiste. Er brachte mir das deponierte Gepäck persönlich auf´s Zimmer und erkundigte sich, weshalb ich denn so hier sei - natürlich nicht ohne den Hinweis, dass er mit in jederlei Hinsicht etwas passendes vermitteln könnte, egal ob Tickets oder... :D

Nun ja, wenn ich eines nicht mache, dann ist es in puncto Frauen in so einem Hotel so ein Angebot anzunehmen - die mitverdienten Provisionen und der vermeintlich wohlhabende Gast treiben die Kosten sicher gleich in völlig unnötige Höhen...

Sein Angebot, er könne mir verbilligte Tickets für den Macau-Tower besorgen, nahm ich dann später aber dankend an (tatsächlich 90,- statt 120,- MOP) ;)

Kurzer Hinweis zum Thema Geld: In Macau kann man überall auch mit Hongkong-Dollar bezahlen, der Kurs ist praktisch 1:1, ab und zu wurde ein winziger Aufpreis berechnet. Wechselgeld gibt es wahlweise in Pataca (MOP), der hiesigen Währung, oder gleich wieder in HKD oder auch "gemischt". Das ist praktisch für alle, die nur für einen Tagesausflug von Hongkong her kommen. Die MOP´s nimmt man in Hongkong jedoch umgekehrt nicht, von daher müsste man sie vorher ausgeben oder halt an einer Wechselstube in Hongkong wieder in HKD umtauschen.

Zum Macau-Tower nahm ich ein Taxi (rund 3,- Euro), Taxifahren ist hier wie in Hongkong sehr billig.

Von oben hat man einen guten Blick auf die Stadt und die einzelnen Inseln, man sollte allerdings schwindelfrei sein, da der Turm auf Höhe der Aussichtsplattform (233 m) schon leicht schwankt und am Rand z.T. über Glasböden verfügt).
Wer mehr Nervenkitzel sucht, kann etwas höher noch (angeleint) auf einem 1, 40 Meter breiten Ring ohne Rand außen herum gehen, noch 100 Meter bis zur Turmspitze hochklettern oder den höchsten Bungeejump der Welt machen - zahlt dafür aber heftige Aufpreise.
Alternativ gibt es zwei Restaurantetagen, in die man zum Lunch oder Dinner einkehren kann...

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von oben.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein paar visuelle Eindrücke aus der Stadt - Kolonialbauten, ruhige Ecken, eine Festung und vieles mehr gibt es anzuschauen. Und wer meint, Glücksspiel und Casinos einfach nur zum Schießen zu finden, dem bot sich auf der Festung eine passende Aussicht :D

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Doch wie sieht es hier aus meiner Sicht nun mit den etwas anderen Unternehmungen und Vergnügungen aus? Nun ja...

Ich bin recht viel durch die Stadt gelaufen und habe nach Hinweisen auf Massageläden bzw. Wohnungsbordelle á la Hongkong geguckt - vergeblich.

Eine Seite mit "141er-Angeboten" gibt es im Internet zwar:

[DMLURL]http://mo.nightlife141.com/en/[/DMLURL]

Doch selbst in der englischen Version sind nur ein paar Überschriften in Englisch, der meiste Rest bleibt Chinesisch, das hilft also nicht wirklich weiter. Außerdem scheint die Seite nicht gut gepflegt zu werden, da viele Links im Nichts enden...

Damit landet man wohl unweigerlich in einer der hiesigen "Saunen" oder "Men´s Spas", wie sie auch genannt werden. Einige davon findet man z.B. mit Preisen und Angeboten hier:

[DMLURL]http://www.macauoasis.com/nightlife/mensspas.php[/DMLURL]

oder hier noch ein Link zur Boss-Sauna mit Berichten und weiterführenden Links ins ISG-Forum, wo man noch reichlich weitere Berichte auch zu anderen Saunen findet, allerdings englischsprachig:

http://www.bordelloguide.com/? p=983

Die Preise sind nicht ganz ohne, ich wollte mir jedoch am letzten Tag einen Besuch in der Boss Sauna gönnen, die von außen eher unscheinbar ist (nur eine kleine Leuchtreklame an einem sonst schmucklosen Bürogebäude):

Boss1.jpg

Boss2.jpg
 
Schöner Bericht bis hierher - danke ;)

Ja - Macau hat ein anderes Preisgefüge als HK.
Wie in meinem Bericht vom letzten Monat geschrieben, hat mich der Besuch in der Sanado Sauna rund 150 Euro gekostet. Aber glaub mir, es war jeden Cent wert :D:D

Bin gespannt auf die Fortsetzung. Im August bin ich auch wieder unten; Ticket liegt schon im Schrank :cool:
Ich weiß nur nicht, wie ich die Zeit bis dahin rum kriegen soll.

Gruß vom Konsul
 
Danke :)

Um das Thema Macau dann noch zum Abschluss zu bringen: Mein Sauna-Besuch fiel der Gesundheit zum Opfer :( Irgendetwas scheint mir beim Abendessen nicht bekommen zu sein, so dass ich meinen letzten Tag eher überm Klo und mit Immodium verbringen durfte statt mit der geplanten Entspannung. Schade... Aber es läuft nicht weg, wenn alles klappt, komme ich dieses Jahr nochmal her, dann aber nur auf einen Tagestrip von Hongkong, wobei man von dort die Saunen wohl gleich als "Gesamtpaket" mit Boot als Tagesausflug buchen kann :)

Am Tag darauf zeigte zumindest das Immodium seine Wirkung, auch wenn ich noch reichlich platt war. Ein nagelneuer Flieger von Tiger Airways brachte ich aber wenigsten störungsfrei nach Singapur.

Wenn es sich lohnt, werde ich dazu gesondert etwas posten...
 
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