I
Infatuated
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Es wird alles wieder gut
Meine Mia schaut auf die Lokation von Mamas Hand im Planquadrat. Ihr Blick nichts Gutes verheißend. Ich ringe verzweifelt um die Dauerhaftigkeit meines Glücks. Ja, ich weiß. Alles ist vergänglich und verursacht deswegen nur Leid, aber dieser Moment soll ewig dauern. Ich kämpfe schließlich um den Erhalt meiner Familie. Das ist sicherlich eine kleine Abschweifung von der reinen Lehre wert.
Kenn’ ich von früher in den 60zigern. Da habe ich mir auch immer die Ideologie so zurecht gebogen, dass ich zu meinem Vergnügen kam. Da macht mir so schnell keiner was vor. Uschi sei’s gedankt. Und der Keith Richard hat mir mit seinen Riffs auf der Gitarre mehr erzählt, als man mit Worten ausdrücken kann. Aber das bleibt unser beider Geheimnis, auch wie Brian Jones wirklich gestorben ist.
Wie so oft habe ich in solchen Situationen einen Cholesterin-Stoß, oder ist es ein Testeron- Stoß? Wer kennt sich schon mit dieser ganzen Chemie aus, besonders im Schweinefleisch.
Als ich mich heute Morgen auf den Weg zur U-Bahn machte, war es sehr nebelig. Damit meine Familie nicht total während meiner Abwesenheit und in der totalen Fremde versauert, rief ich von der Arbeit an. Ich erzählte Mama, dass ich mein „Radar“ brauchte um die U-Bahn-Station zu finden. Meine „Mia“ hat gleich nach mir verständlicherweise das Haus verlassen, was soll sie denn zu Hause ohne mich den ganzen Tag tun? Mama kann wenigsten häkeln.
Sie vermutete sogleich besorgt, dass mein Radar vielleicht nun unterkühlt wäre und Gefahr liefe, einen Schnupfen mit dem hässlichen grünen Ausfluss zu bekommen. Mama sagte, dass ich meine Hose im Office nur im äußersten Notfall öffnen solle, da jetzt Wärme für mein Radar angesagt wäre. Meine chinesische Sekretärin aus Singapur hatte Urlaub, und so fiel es mir recht leicht, Mamas Ratschlag zu folgen. Habe auch den Kaffee-Konsum signifikant eingeschränkt, damit es nicht so treibt.
Zurück zur Tagesschau. Wegen dieses gerade erwähnten Telefongespräches hatte ich ob des Blickes meiner „Mia“ zugleich eine Eingebung.
Ich sage also:
„Mama checkt nur mal eben mein Radar. Wäre ja schlimm, falls ich nachts im Dunkeln nicht mehr aufs „hong nam“, Badezimmer, finden würde.
Ein Blick, ein Lächeln, gefolgt von einem Lachen, ähnlich wie bei Olivers Unglück und schwups saß sie auf meinem Schoss. Mit Mamas Hand dazwischen, klemmte ich mir mal wieder meine Juwelen.
Das scheint bei dieser Familie mein Schicksal zu sein. Was habe ich in meiner Vergangenheit falsch gemacht? Welches Karma führt immer wieder zu diesen schmerzhaften Erfahrungen? Habe ich etwa in meinem früheren Leben einmal im besoffenen Kopp in meine Lieblingsvase gepinkelt? Diese Vase, Familien-Erbe, in einem Haus am Sandweg im wirklichen Thailand, die mir gezeigt hat, dass ich jetzt endlich wieder zu Hause bin?
Mama verwechselt wie immer mein schmerzverzerrtes Gesicht mit der totalen Lust, denn sie hat meine Kultur im Gegensatz zu mir immer noch nicht richtig verstanden, und meine Holde geht auf die volle Länge.
Oh Mann! Ohne weiter drüber nachzudenken, warum meine Mia kein Höschen unter ihrem Röckchen an hat, reiche ich Mama meine Zigarre, damit sie endlich ihre verklemmende Hand wegnimmt.
Tut sie auch, führt die Zigarre an ihren Mund und fängt an zu paffen. Plötzlich sehe ich sie mit einer schwarz-rot-blauen Mütze mit Blech-Bommeln eines dieser Thai-Bergstämme vor mir, einen Mini-Rock in der selben Farbe, aus einem Tuch, das mich schon auf meiner ersten Reise ins unwirkliche Thailand nach Chiang Mai so angemacht hat. Heimlich nehme ich mir vor, ihr diese Kluft demnächst bei Beate Uhse zu bestellen.
Meine Mia hoppelt munter weiter und Mama lächelt, während ihr der Qualm aus der Nase kräuselt. Ich habe die nächste Stufe der Thai-Kultur erreicht, nämlich die Versöhnung mit den Bergstämmen. Bisher hatte ich sie immer für Abzocker gehalten, die nur so tun, als ob sie dem Mohn abgeschworen hätten und uns Farangs, Steppdecken häkelnd, nur was vormachen, damit wir sie für ihre Abstinenz wohlwollend mit Satangs belohnen.
Aber um ehrlich zu sein, mir ist’s umgekehrt eigentlich lieber. Da bin und bleib ich wirklich „Limtom“. Lieber ein ehrliches Poppy Field anstatt Touristen-Häkel-Verkackerei. Die kleine Sichel, mit welcher das Natur-Sanuk-Opium geerntet wird, erinnert mich sowieso an meine stalinistische 60ziger Vergangenheit. Ein Volk der Bauern, Flugscharen und Sicheln. Immer noch sympathischer als Panzer-Kommandanten. Unsere sind ja schließlich in Stalingrad und vor Moskau im Winter elendlich verreckt. Daran denke ich nicht gerne.
Nu glaube nur keiner, ich lenke ab. Solche Gedanken kommen mir als geschulten politischen Denker in Sekundenbruchteilen. Da beißt meinem Radar keiner einen Faden ab.
Mit meiner immer heißer werdenden Holden endlich wieder auf meinem Neckermann und Mama in eingebildeter Bergstamm-Kluft streben wir gemeinsam dem Höhepunkt zu.
Ja auch Mama. Was wisst ihr schon über reife Thai-Frauen? Die können ihren Orgasmus im Kopf steuern. Nicht wie die jungen Dinger, denen man immer erst wehtun muss.
Es wird alles wieder gut. Aber glaubt jetzt nur ja nicht, ich wäre rein schwanzgesteuert. Das ist alles reine Strategie. Wessen, das wird sich noch rausstellen…
Meine Mia schaut auf die Lokation von Mamas Hand im Planquadrat. Ihr Blick nichts Gutes verheißend. Ich ringe verzweifelt um die Dauerhaftigkeit meines Glücks. Ja, ich weiß. Alles ist vergänglich und verursacht deswegen nur Leid, aber dieser Moment soll ewig dauern. Ich kämpfe schließlich um den Erhalt meiner Familie. Das ist sicherlich eine kleine Abschweifung von der reinen Lehre wert.
Kenn’ ich von früher in den 60zigern. Da habe ich mir auch immer die Ideologie so zurecht gebogen, dass ich zu meinem Vergnügen kam. Da macht mir so schnell keiner was vor. Uschi sei’s gedankt. Und der Keith Richard hat mir mit seinen Riffs auf der Gitarre mehr erzählt, als man mit Worten ausdrücken kann. Aber das bleibt unser beider Geheimnis, auch wie Brian Jones wirklich gestorben ist.
Wie so oft habe ich in solchen Situationen einen Cholesterin-Stoß, oder ist es ein Testeron- Stoß? Wer kennt sich schon mit dieser ganzen Chemie aus, besonders im Schweinefleisch.
Als ich mich heute Morgen auf den Weg zur U-Bahn machte, war es sehr nebelig. Damit meine Familie nicht total während meiner Abwesenheit und in der totalen Fremde versauert, rief ich von der Arbeit an. Ich erzählte Mama, dass ich mein „Radar“ brauchte um die U-Bahn-Station zu finden. Meine „Mia“ hat gleich nach mir verständlicherweise das Haus verlassen, was soll sie denn zu Hause ohne mich den ganzen Tag tun? Mama kann wenigsten häkeln.
Sie vermutete sogleich besorgt, dass mein Radar vielleicht nun unterkühlt wäre und Gefahr liefe, einen Schnupfen mit dem hässlichen grünen Ausfluss zu bekommen. Mama sagte, dass ich meine Hose im Office nur im äußersten Notfall öffnen solle, da jetzt Wärme für mein Radar angesagt wäre. Meine chinesische Sekretärin aus Singapur hatte Urlaub, und so fiel es mir recht leicht, Mamas Ratschlag zu folgen. Habe auch den Kaffee-Konsum signifikant eingeschränkt, damit es nicht so treibt.
Zurück zur Tagesschau. Wegen dieses gerade erwähnten Telefongespräches hatte ich ob des Blickes meiner „Mia“ zugleich eine Eingebung.
Ich sage also:
„Mama checkt nur mal eben mein Radar. Wäre ja schlimm, falls ich nachts im Dunkeln nicht mehr aufs „hong nam“, Badezimmer, finden würde.
Ein Blick, ein Lächeln, gefolgt von einem Lachen, ähnlich wie bei Olivers Unglück und schwups saß sie auf meinem Schoss. Mit Mamas Hand dazwischen, klemmte ich mir mal wieder meine Juwelen.
Das scheint bei dieser Familie mein Schicksal zu sein. Was habe ich in meiner Vergangenheit falsch gemacht? Welches Karma führt immer wieder zu diesen schmerzhaften Erfahrungen? Habe ich etwa in meinem früheren Leben einmal im besoffenen Kopp in meine Lieblingsvase gepinkelt? Diese Vase, Familien-Erbe, in einem Haus am Sandweg im wirklichen Thailand, die mir gezeigt hat, dass ich jetzt endlich wieder zu Hause bin?
Mama verwechselt wie immer mein schmerzverzerrtes Gesicht mit der totalen Lust, denn sie hat meine Kultur im Gegensatz zu mir immer noch nicht richtig verstanden, und meine Holde geht auf die volle Länge.
Oh Mann! Ohne weiter drüber nachzudenken, warum meine Mia kein Höschen unter ihrem Röckchen an hat, reiche ich Mama meine Zigarre, damit sie endlich ihre verklemmende Hand wegnimmt.
Tut sie auch, führt die Zigarre an ihren Mund und fängt an zu paffen. Plötzlich sehe ich sie mit einer schwarz-rot-blauen Mütze mit Blech-Bommeln eines dieser Thai-Bergstämme vor mir, einen Mini-Rock in der selben Farbe, aus einem Tuch, das mich schon auf meiner ersten Reise ins unwirkliche Thailand nach Chiang Mai so angemacht hat. Heimlich nehme ich mir vor, ihr diese Kluft demnächst bei Beate Uhse zu bestellen.
Meine Mia hoppelt munter weiter und Mama lächelt, während ihr der Qualm aus der Nase kräuselt. Ich habe die nächste Stufe der Thai-Kultur erreicht, nämlich die Versöhnung mit den Bergstämmen. Bisher hatte ich sie immer für Abzocker gehalten, die nur so tun, als ob sie dem Mohn abgeschworen hätten und uns Farangs, Steppdecken häkelnd, nur was vormachen, damit wir sie für ihre Abstinenz wohlwollend mit Satangs belohnen.
Aber um ehrlich zu sein, mir ist’s umgekehrt eigentlich lieber. Da bin und bleib ich wirklich „Limtom“. Lieber ein ehrliches Poppy Field anstatt Touristen-Häkel-Verkackerei. Die kleine Sichel, mit welcher das Natur-Sanuk-Opium geerntet wird, erinnert mich sowieso an meine stalinistische 60ziger Vergangenheit. Ein Volk der Bauern, Flugscharen und Sicheln. Immer noch sympathischer als Panzer-Kommandanten. Unsere sind ja schließlich in Stalingrad und vor Moskau im Winter elendlich verreckt. Daran denke ich nicht gerne.
Nu glaube nur keiner, ich lenke ab. Solche Gedanken kommen mir als geschulten politischen Denker in Sekundenbruchteilen. Da beißt meinem Radar keiner einen Faden ab.
Mit meiner immer heißer werdenden Holden endlich wieder auf meinem Neckermann und Mama in eingebildeter Bergstamm-Kluft streben wir gemeinsam dem Höhepunkt zu.
Ja auch Mama. Was wisst ihr schon über reife Thai-Frauen? Die können ihren Orgasmus im Kopf steuern. Nicht wie die jungen Dinger, denen man immer erst wehtun muss.
Es wird alles wieder gut. Aber glaubt jetzt nur ja nicht, ich wäre rein schwanzgesteuert. Das ist alles reine Strategie. Wessen, das wird sich noch rausstellen…