Der nächste Gang ins Untergeschoß bringt mich und Euch Melanie näher. Sie ist jung, süß und wirkt unschuldig, zittert fast ein wenig vor Aufregung und ich mühe mich sie locker zu kriegen als sie nur sagt: „das ist immer so am Anfang, ich muss nur warm werden.“
Ich schmunzle innerlich und bin gespannt was folgen wird. Und wahrlich nach knapp zehn Minuten erlebe ich eine Wandlung wie damals mit Marlen im
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Mit Melanie ist es etwas anderes – während Marlen wie auf Knopfdruck zum perfekten Supermodell wurde und eine tolle Pose nach der anderen zum besten gab als ob sie ein Leben lang nichts anderes gemacht hätte, spüre ich bei Melanie ein wirkliches Fallenlassen in die Stimmung, die ich für das Shooting haben will.
Sie wirkt so realistisch, dass ich zum ersten Mal nach Jahren, damals übrigens ebenso im Babylon bei einem Shooting zweier sich intensiv küssender Traumladies, spüre wie der kleine Kommandant aufwacht und sich zu strecken beginnt. Geht gar nicht! Erschrocken suche ich einen Ausweg und finde ihn in notwendigem Eis, das Melanies Brustwarzen noch ein Stück steifer machen soll, was sie nicht wirklich gebraucht hätten.
Ich fliehe eine Etage höher, schnappe mir eine Schüssel Eiswürfel aus der Küche und kann nicht anderes als auch Liliana nochmals mit in den Keller zu bitten.
Als diese sich für ein kurzes Gastspiel einbringt, Eis zwischen die Lippen nimmt und damit über Melanies Brustwarzen hinweg geht, ist der Gedanke an Sex und jegliche Erregung wie von Geisterhand weggewischt und verschwunden. Wieder sind es nur Lilianas Augen, die mich alles und jedes für einen kurzen Moment vergessen lassen. Ich schalte innerlich kurz alles ab, wische alles beiseite, setze Liliana nur noch als Komparsin ein, was dieser sichtlich missfällt, und bin wieder wie gewohnt im Job und erfreue mich an Melanie, die scheinbar wie keine zuvor eine Stimmung auf- und annehmen kann, eine Rolle nicht nur spielt, sondern ist.
Als ich eine halbe Stunde später zu ihr sage, dass ich jetzt einen perfekt vorgespielten Orgasmus haben möchte, um ein lustvoll stöhnendes Gesicht vor die Kamera zu kriegen, ist es mir als ob sie sich diesem fast wirklich nähern will und ich verstehe so langsam, warum sie den Ruf hat, eine der leidenschaftlichsten und tabulosesten Frauen im Lande zu sein.
Wir beenden das Shooting und ich diesen Text mit dem Fazit, dass ich mich in keinem anderen Club je wohler gefühlt habe. Zwar gibt es hier keine drei bis sechs Dutzend Damen zur Auswahl wie anderswo, aber dafür eine heimelige Atmosphäre und persönliche Ansprache wie sie in den großen Clubs wohl eben einfach nicht möglich ist.
Die beiden Hausdamen Jaqueline und Chantalle sind für sich alleine schon ein Erlebnis wert - es gibt dauernd etwas zu lachen und ich habe mich dieser Tage ein ums andere mal weggeschmissen...
Auch die bisher erlebten Ladies sind eine jede auf ihre Art etwas besonderes - womit ich es Euch nun überlassen will, mir all jene anderen Facetten, die ich nicht erleben werde, hier niederzuschreiben um sie zumindest lesend nachvollziehen zu können.
Dies ja vielleicht schon übermorgen, am Freitag, den 9. März 2007, an dem im Saunaclub Babylon in Elsdorf die nächste Party unter dem Motto „1000 und eine Nacht“ stattfindet, der man am besten mit Voranmeldung beiwohnen kann.