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Stalker
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10. Vorerst letzte Eindrücke aus Sakeo
Die paar Tage in der Wildnis sind wie im Flug vergangen. Geflucht habe ich über den Skorpion der unter Kids Klobürste hervorkrabbelnd und in meine Richtung schlenderte, als ich gerade sehr private Dinge verrichten wollte. Toll war das geflügelte Viehzeug was mir meinen Rücken als Landebahn nutzte, um seine Salz- und/oder Blutlust zu stillen, während ich mich in stockdunkler Nacht verschwitzt mit Kid vereinte. Unvergesslich auch das trübe, bräunliche Wasser in der Zisterne, das aber trotzdem kalt genug ist, um mir die Poren zu schließen und auf die Lippen zu beißen, wenn ich mich damit am frühen Morgen übergieße. In dieser schwülwarmen Jahreszeit klebt mir ständig das Hemd am Leib, die Unterhose verzieht sich tief zwischen meine Arschbacken, der Schweiß rinnt mir brennend in die Augen - ich schmore im eigenen Saft - auf die Dauer ist das für mich nichts.
Sollte ich jemals in so einer Gegend längerfristig meine Zelte aufschlagen, so wäre viel mehr an Komfort nötig, um mich hier wohlfühlen zu können. Toll für Leute denen das keine Probleme bereitet. Vor zwei Jahren lernte ich auf Koh Chang einen wirklich stark versifften Australier kennen. Der hauste 3 Wochen in einer Bambushütte am Strand, in dieser Zeit hatte sein Körper keine Seife gesehen. Das Monsunwetter mit der ständig aufgewühlten See und den Unmengen angeschwemmten Müll ließ bei mir auch nach einem Vollbad im Meer kein Gefühl von Sauberkeit aufkommen.
Geld in die Pampa investieren, um dann wie ein Eremit oder Einsiedler im goldenen Käfig zu leben - nein danke, im Moment für mich nicht vorstellbar. Auch das Dauerchillen in einem der Tourismuszentren ist noch nicht mein Lebensziel.
Nach einem Urlaub in Thailand komme ich wieder in die Heimat. Ich genieße es, die Herbstferien auf Rügen zu sein, Ende November den Tannenbaum vor meinem Haus mit einer Lichterkette zu behängen, am Heiligen Abend in die Kirche zu gehen, im Januar einen Schneemann zu bauen und meinen eigenen Atem zu sehen.
Damit mich niemand falsch versteht - ich bin gerne in der thailändischen Provinz, bewundere die gelassene Einstellung der Leute hier und vor allem sind es die Frauen die ich liebe, die mich immer wieder hierher bringen. Dennoch bin ich froh wieder zu Hause in Deutschland zu sein - für mich wie schon oft geschrieben eben nicht Kummerland. Besuche von Ausstellungen, eine Theatervorstellung, ein Konzertabend - Dinge die ich in Thailand in der Form nicht bekomme. Dennoch bin ich ein Wanderer zwischen den Welten, mache meinen Schnitt hier wie drüben und bin für Horizonterweiterungen - auch wenn es nur ein Hundebraten ist - dankbar…
Nun möchte ich Euch aber nicht länger langweilen sondern lieber ein paar (vorerst) letzte fotografische Eindrücke aus Sakeo abliefern, bevor ich mit Kid nach Pattaya fahre.
Die Kids posieren nach dem Frühstück für „ihren“ Farang…
Kids älterer Bruder verfügt über keine Pumpe. Die Familie holt sich ihr Wasser aus einem Brunnen, oder aus einem der zahlreichen Bottiche, die entweder mit Brunnenwasser oder Regenwasser gefüllt werden.
Nach dem ich am Morgen gefrühstückt und noch ein paar Fotos von den Kindern gemacht hatte, ging es noch einmal zu Kids kambodschanischen Gastarbeitern aufs Reisfeld.
Auf dem Reisfeld erteilte Kid Anweisungen für die Zeit ihrer Abwesenheit und half dann noch bei den Pflanzarbeiten mit.
Links die „Vorarbeiterin“ - Kings Mutter, die Exfrau von Kids zweitem Bruder, die Kid nun bei sich wohnen lässt (vor dem Kühlschrank) und die ich am ersten Abend mit dem Blitzlicht meiner Kamera in die Flucht geschlagen hatte… (siehe Anfang des Threads)
Auch ich war immerhin zwanzig Minuten an den Pflanzarbeiten beteiligt, ein Beweisfoto meinerseits muss ich schuldig bleiben, die Technik und der Bildschirm des geneigten Forenbenutzers sollen ja keinen Schaden nehmen….
Die paar Tage in der Wildnis sind wie im Flug vergangen. Geflucht habe ich über den Skorpion der unter Kids Klobürste hervorkrabbelnd und in meine Richtung schlenderte, als ich gerade sehr private Dinge verrichten wollte. Toll war das geflügelte Viehzeug was mir meinen Rücken als Landebahn nutzte, um seine Salz- und/oder Blutlust zu stillen, während ich mich in stockdunkler Nacht verschwitzt mit Kid vereinte. Unvergesslich auch das trübe, bräunliche Wasser in der Zisterne, das aber trotzdem kalt genug ist, um mir die Poren zu schließen und auf die Lippen zu beißen, wenn ich mich damit am frühen Morgen übergieße. In dieser schwülwarmen Jahreszeit klebt mir ständig das Hemd am Leib, die Unterhose verzieht sich tief zwischen meine Arschbacken, der Schweiß rinnt mir brennend in die Augen - ich schmore im eigenen Saft - auf die Dauer ist das für mich nichts.
Sollte ich jemals in so einer Gegend längerfristig meine Zelte aufschlagen, so wäre viel mehr an Komfort nötig, um mich hier wohlfühlen zu können. Toll für Leute denen das keine Probleme bereitet. Vor zwei Jahren lernte ich auf Koh Chang einen wirklich stark versifften Australier kennen. Der hauste 3 Wochen in einer Bambushütte am Strand, in dieser Zeit hatte sein Körper keine Seife gesehen. Das Monsunwetter mit der ständig aufgewühlten See und den Unmengen angeschwemmten Müll ließ bei mir auch nach einem Vollbad im Meer kein Gefühl von Sauberkeit aufkommen.
Geld in die Pampa investieren, um dann wie ein Eremit oder Einsiedler im goldenen Käfig zu leben - nein danke, im Moment für mich nicht vorstellbar. Auch das Dauerchillen in einem der Tourismuszentren ist noch nicht mein Lebensziel.
Nach einem Urlaub in Thailand komme ich wieder in die Heimat. Ich genieße es, die Herbstferien auf Rügen zu sein, Ende November den Tannenbaum vor meinem Haus mit einer Lichterkette zu behängen, am Heiligen Abend in die Kirche zu gehen, im Januar einen Schneemann zu bauen und meinen eigenen Atem zu sehen.
Damit mich niemand falsch versteht - ich bin gerne in der thailändischen Provinz, bewundere die gelassene Einstellung der Leute hier und vor allem sind es die Frauen die ich liebe, die mich immer wieder hierher bringen. Dennoch bin ich froh wieder zu Hause in Deutschland zu sein - für mich wie schon oft geschrieben eben nicht Kummerland. Besuche von Ausstellungen, eine Theatervorstellung, ein Konzertabend - Dinge die ich in Thailand in der Form nicht bekomme. Dennoch bin ich ein Wanderer zwischen den Welten, mache meinen Schnitt hier wie drüben und bin für Horizonterweiterungen - auch wenn es nur ein Hundebraten ist - dankbar…
Nun möchte ich Euch aber nicht länger langweilen sondern lieber ein paar (vorerst) letzte fotografische Eindrücke aus Sakeo abliefern, bevor ich mit Kid nach Pattaya fahre.
Die Kids posieren nach dem Frühstück für „ihren“ Farang…
Kids älterer Bruder verfügt über keine Pumpe. Die Familie holt sich ihr Wasser aus einem Brunnen, oder aus einem der zahlreichen Bottiche, die entweder mit Brunnenwasser oder Regenwasser gefüllt werden.
Nach dem ich am Morgen gefrühstückt und noch ein paar Fotos von den Kindern gemacht hatte, ging es noch einmal zu Kids kambodschanischen Gastarbeitern aufs Reisfeld.
Auf dem Reisfeld erteilte Kid Anweisungen für die Zeit ihrer Abwesenheit und half dann noch bei den Pflanzarbeiten mit.
Links die „Vorarbeiterin“ - Kings Mutter, die Exfrau von Kids zweitem Bruder, die Kid nun bei sich wohnen lässt (vor dem Kühlschrank) und die ich am ersten Abend mit dem Blitzlicht meiner Kamera in die Flucht geschlagen hatte… (siehe Anfang des Threads)
Auch ich war immerhin zwanzig Minuten an den Pflanzarbeiten beteiligt, ein Beweisfoto meinerseits muss ich schuldig bleiben, die Technik und der Bildschirm des geneigten Forenbenutzers sollen ja keinen Schaden nehmen….
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