Vorgestern, am Mittwoch den 30.10.2024, hatte ich mittags in Gelsenkirchen zu tun. Anschließend kam ich spontan auf die Idee, weiter nach Bochum zum Eierberg zu fahren, wohin ich mich früher oft verirrt hatte, heute aber kaum noch dort verkehre. Ich war neugierig, wie es aktuell dort ausschaut und kam gegen 16 Uhr Im Winkel (so der amtliche Straßenname) an - für mich eigentlich viel zu früh, weil ich normalerweise immer erst nach Anbruch der Dunkelheit in den Puffstraßen unterwegs bin, und das kleine Eierberg-Dorf wirkt dann auch wie ein Magnet auf mich, wenn abends die roten Lichter angehen. Sei's drum, diesmal also nachmittags bei grauem Oktoberwetter und leichtem Nieselregen, die Straße wenig besucht, aber schon so einige Girls am Start. So lehnten sich zwei gut aufgelegte Mädel im Haus fünf aus dem Fenster, grinsten mich überschwänglich an, als ich an ihnen vorbeischritt und fragten artig, ob ich Lust darauf hätte, mit ihnen beiden aufs Zimmer zu gehen. Ich grinste augenzwinkernd zurück und setzte es mal meinen Weg fort. Die Häuser in der Eingangsstraße des Eierbergs waren bei meinem Besuch am besten besetzt, so insbesondere auch die Nummern 8, zehn & 12; tote Hose dagegen in der Nr. 14, obwohl dort 1 Euro Eintritt verlangt wird - dort hätte ich mehr erwartet.
Ansonsten aber durchaus hübsche Girls auch weiter hinten im Anschlussteil des Eierbergs und die Mädel wirken um diese Zeit sehr aufgeschlossen, weil sie ganz einfach Muße haben - offenbar ist die Tageszeit doch nicht so schlecht gewählt. Ich drehte einmal die ganze Runde durch das Dorf. Die alte Pissrinne in der hintersten Ecke des Areals gibt es immer noch; ganz früher war sie noch aus Stein entlang der ganzen Wand, mittlerweile schon längst "modernisiert" durch eine Metallrinne mit Spülung und seitlichem Sichtschutz, wo sich bequem zwei Männer nebeneinander aufstellen können; z. B. könnte sich auch der Türke, der sich vor mir dort als Wartender präsentiert, ganz einfach neben den Herrn stellen, der dort gerade sein Geschäft verrichtet, aber die Idee scheint ihm nicht zu gefallen, und als ich mich nun auch noch dort anstelle, zieht er es vor, das Weite zu suchen - na, dann kann es ja nicht so dringend gewesen sein. Als ich dann weiterflaniere, passiere ich Im Haus 21 Zimmer 91 eine wirklich sehr mädchenhaft und grazil wirkende hübsche junge Dame mit langen schwarzen Haaren, die mich erst kritisch mustert, mir dann zurückhaltend zulächelt, die Tür öffnet und mich für 30 Euro reinholen will. Für den Preis kann man eigentlich nichts falsch machen, außer im Verlauf des Besuchs schlechte Laune wegen miesen Services zu kriegen, und einen Moment überlege ich, ob ich nicht eintreten solle.
Mich hatte aber inzwischen die Wanderlust befallen und mir war spontan die Idee gekommen, meinen Ausflug durch einen Trip zur Essener Stahlstraße abzurunden. So tat ich es dann auch. Gegen 17 Uhr trottete ich durch die Essener Bordellstraße gegenüber vom Berliner Platz, aber dieser Vorgang ist schnell erzählt, dort war überhaupt nichts los, deshalb verzichte ich auch darauf, diese ergänzenden Zeilen im Sammelthread Essen Stahlstraße einzutragen.